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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

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Daily Bite
Monday

Wir leben in der letzten Stunde

Johannes schreibt: 'Kinder, es ist die letzte Stunde.' Diese Worte, vor 2000 Jahren geschrieben, gelten auch heute noch. Wir leben in der Schlussphase der Weltgeschichte – zwischen Jesu erstem Kommen und seiner Wiederkunft. Diese Erkenntnis ist keine Angstmacherei, sondern eine nüchterne Einordnung unserer Zeit. Wie bei einem Langstreckenlauf, bei dem die Glocke zur letzten Runde läutet, hat Gott uns ein Zeichen gegeben: Die Welt hat ein Ablaufdatum. Jesus wird wiederkommen, und für uns als Christen ist das eine herrliche Hoffnung. Dass wir in dieser letzten Zeit leben, erkennen wir daran, dass Antichristen auftreten – Menschen, die Jesus als den Christus leugnen oder sein Wesen verzerren. Diese Gefahr ist real, aber wir müssen keine Angst haben. Gott hat nie die Kontrolle verloren. Er hält seine Hand über seine Gemeinde und hat uns längst ausgerüstet für diese Zeit.

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Johannes schreibt: 'Kinder, es ist die letzte Stunde.' Diese Worte, vor 2000 Jahren geschrieben, gelten auch heute noch. Wir leben in der Schlussphase der Weltgeschichte – zwischen Jesu erstem Kommen und seiner Wiederkunft. Diese Erkenntnis ist keine Angstmacherei, sondern eine nüchterne Einordnung unserer Zeit. Wie bei einem Langstreckenlauf, bei dem die Glocke zur letzten Runde läutet, hat Gott uns ein Zeichen gegeben: Die Welt hat ein Ablaufdatum. Jesus wird wiederkommen, und für uns als Christen ist das eine herrliche Hoffnung. Dass wir in dieser letzten Zeit leben, erkennen wir daran, dass Antichristen auftreten – Menschen, die Jesus als den Christus leugnen oder sein Wesen verzerren. Diese Gefahr ist real, aber wir müssen keine Angst haben. Gott hat nie die Kontrolle verloren. Er hält seine Hand über seine Gemeinde und hat uns längst ausgerüstet für diese Zeit.

1. Johannes 2,18-19
Prayer

Danke Jesus, dass du wiederkommen wirst. Hilf mir, in dieser Erwartung wachsam und hoffnungsvoll zu leben.

Challenge

Wie prägt die Gewissheit, dass Jesus bald wiederkommt, deinen Alltag und deine Prioritäten?

Recording from August 8, 2026

Sermon

Praising God Amidst Transience // Dr. Michael Löschcke

Saturday, August 8, 2026
Psalm 103,14-18
Key Point

Trotz der Vergänglichkeit und Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens, das wie Gras und Blumen vergeht, steht Gottes ewige Gnade und Barmherzigkeit als großes Gegenüber. Während unser irdisches Dasein zeitlich begrenzt ist, bleibt Gottes treue Zuwendung, Vergebung und Gerechtigkeit durch Jesus Christus für alle Ewigkeit bestehen und schenkt uns ewiges Leben.

In dieser Predigt über Psalm 103, Verse 14-18, betrachtet Dr. Michael Löschcke die Vergänglichkeit des Menschen im Licht von Gottes ewiger Gnade. Er verwendet das Bild einer Urne nach der Feuerbestattung, um die Vergänglichkeit des menschlichen Körpers zu verdeutlichen - wie wir aus Staub geschaffen sind und zu Staub zurückkehren. Der Mensch ist vergänglich wie Gras oder eine Feldblume, die im Sommerwind verdorrt und keine Spur hinterlässt. Doch Gott setzt dieser Vergänglichkeit ein großes "Aber" entgegen: Während unsere Tage begrenzt sind, bleibt Gottes Gnade in Ewigkeit bestehen. Seine treue und liebevolle Zuwendung, seine Vergebung und Heilung sind nicht zeitlich begrenzt, sondern gelten über Generationen hinweg. Im Neuen Testament zeigt sich diese Treue besonders in Jesus Christus, der den neuen Bund aufgerichtet und die Gebote vollkommen erfüllt hat. Wer an ihn glaubt, empfängt Gottes Gerechtigkeit und kann vor Gott bestehen. Der Psalm 103 lädt uns ein, die Vergänglichkeit nicht zu verdrängen, sondern anzunehmen und gleichzeitig Gottes ewige Gnade entgegenzustellen. Wenn wir unseren Blick auf Gottes ewige Gnade richten, bekommt unsere Vergänglichkeit nicht das letzte Wort. So kann Lob Gottes entstehen - nicht weil das Leben leicht ist, sondern weil Gottes Gnade ewig bleibt.
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In dieser Predigt über Psalm 103, Verse 14-18, betrachtet Dr. Michael Löschcke die Vergänglichkeit des Menschen im Licht von Gottes ewiger Gnade. Er verwendet das Bild einer Urne nach der Feuerbestattung, um die Vergänglichkeit des menschlichen Körpers zu verdeutlichen - wie wir aus Staub geschaffen sind und zu Staub zurückkehren. Der Mensch ist vergänglich wie Gras oder eine Feldblume, die im Sommerwind verdorrt und keine Spur hinterlässt. Doch Gott setzt dieser Vergänglichkeit ein großes "Aber" entgegen: Während unsere Tage begrenzt sind, bleibt Gottes Gnade in Ewigkeit bestehen. Seine treue und liebevolle Zuwendung, seine Vergebung und Heilung sind nicht zeitlich begrenzt, sondern gelten über Generationen hinweg. Im Neuen Testament zeigt sich diese Treue besonders in Jesus Christus, der den neuen Bund aufgerichtet und die Gebote vollkommen erfüllt hat. Wer an ihn glaubt, empfängt Gottes Gerechtigkeit und kann vor Gott bestehen. Der Psalm 103 lädt uns ein, die Vergänglichkeit nicht zu verdrängen, sondern anzunehmen und gleichzeitig Gottes ewige Gnade entgegenzustellen. Wenn wir unseren Blick auf Gottes ewige Gnade richten, bekommt unsere Vergänglichkeit nicht das letzte Wort. So kann Lob Gottes entstehen - nicht weil das Leben leicht ist, sondern weil Gottes Gnade ewig bleibt.

Main Topics (4)

1. Die Vergänglichkeit des Menschen

  • • Der Mensch ist aus Staub geschaffen und kehrt als Staub zur Erde zurück
  • • Das menschliche Leben ist kurz und vergänglich wie Gras oder eine Feldblume
  • • Gott kennt unsere Grenzen, Zerbrechlichkeit und weiß um unsere Vergänglichkeit
  • • Mit zunehmendem Alter vergeht die Zeit schneller und die Kürze des Lebens wird deutlicher

2. Gottes ewige Gnade als Gegenüber

  • • Gottes Gnade ist nicht zeitlich begrenzt, sondern ewig
  • • Seine treue und liebevolle Zuwendung, Vergebung und Heilung bleiben bestehen
  • • Gottes Gerechtigkeit gilt über Generationen hinweg
  • • Die Gnade Gottes zeigt sich besonders in seinem Bund mit den Menschen

3. Der neue Bund durch Jesus Christus

  • • Jesus Christus hat den neuen Bund aufgerichtet und die Gebote vollkommen erfüllt
  • • Wer an Jesus glaubt, dem schenkt Gott seine Gerechtigkeit
  • • Durch den Glauben können wir vor Gott bestehen und ewiges Leben haben
  • • Trotz körperlicher Vergänglichkeit haben wir Hoffnung auf ewiges Leben

4. Lob Gottes trotz Vergänglichkeit

  • • Wir sollen Vergänglichkeit, Krankheit, Not und Tod nicht verdrängen, sondern annehmen
  • • Gottes ewige Gnade ermöglicht eine neue Einordnung unserer Vergänglichkeit
  • • Wenn wir auf Gottes Gnade blicken, bekommt die Vergänglichkeit nicht das letzte Wort
  • • Lob entsteht nicht weil das Leben leicht ist, sondern weil Gottes Gnade ewig bleibt

Biblical Foundations

Direct Quotes

Psalm 103,14-18

Denn er weiß was für Gebilde wir sind. Er gedenkt daran dass wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras er blüht wie eine Blume auf dem Felde. Wenn der Wind darüber geht, ist sie nicht mehr da, und ihre Städte kennt sie nicht. Die Gnade aber des Herrn wehrt von Ewigkeit zu Ewigkeit, über den die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten und Gedenken seiner Gebote, das sie danach tun.

Additional references

  • → 1. Mose (erstes Kapitel - Schöpfung aus Staub)
  • → Psalm 103

Practical Application (3)

  • 1 Vergänglichkeit annehmen, nicht verdrängen: Wir sollen Krankheit, Not, Tod, Alter und Vergänglichkeit nicht verdrängen, sondern bewusst wahrnehmen und annehmen, um sie dann durch Gottes Gnade neu einordnen zu können.
  • 2 Blick auf Gottes ewige Gnade richten: Trotz aller Vergänglichkeit sollen wir unseren Fokus auf Gottes ewige Gnade, seine Treue und Barmherzigkeit richten, damit die Vergänglichkeit nicht das letzte Wort bekommt.
  • 3 Gott loben in schwierigen Zeiten: Lob Gottes entsteht nicht nur in leichten Zeiten, sondern gerade auch dann, wenn wir uns auf seine ewige Gnade verlassen, die über unsere zeitliche Existenz hinausgeht.