Ev. Freikirche Kreuzheide
Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.
Daily Bite Wednesday Schwache Wurzeln und falsche Erwartungen
Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten.
Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil.
Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
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Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten. Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil. Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten. Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil. Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
Bitte Gott um Geduld mit dir selbst und um Menschen, die dir helfen, tiefere Wurzeln zu entwickeln.
Welche falschen Erwartungen oder ungelösten Fragen bedrohen gerade meine noch jungen Glaubenswurzeln?
Recording from July 12, 2026
Sermon Wenn der Zweifel nagt... - Joh.20,24-29 | Christoph | Freikirche Kreuzheide
Sunday, July 12, 2026 Johannes 20:25 Key Point Jesus begegnet uns in unseren Zweifeln persönlich und macht daraus mehr, als wir uns vorstellen können. Zweifel sind normal und menschlich, aber Jesus lädt uns ein, sie ihm zu bringen, auf seine Antwort zu warten und unsere Geschichte der Hoffnung mit anderen zu teilen. Durch die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus werden Zweifel überwunden und in Zeugnis verwandelt.
Es handelt sich um eine Predigt über den Zweifel, basierend auf der biblischen Geschichte von Thomas, dem zweifelnden Jünger. Der Prediger Christoph beginnt mit einem drastischen Beispiel aus dem Jahr 1982 über zwei deutsche Brüder, die in den USA zum Tode verurteilt wurden, um über die Endlichkeit des Lebens und die damit verbundenen existenziellen Zweifel nachzudenken. Er beschreibt, wie Menschen in der modernen Welt mit vielfältigen Ratgebern, sozialen Medien und religiösen Angeboten konfrontiert sind, während sie nach Sinn und Gewissheit suchen.
Die Predigt entfaltet sich entlang der Geschichte von Thomas aus Johannes 20,24-29, der Jesus nach der Auferstehung zunächst nicht glaubt. Der Prediger betont, dass Zweifel normal und menschlich sind - ob in alltäglichen Entscheidungen oder in Glaubensfragen. Er ermutigt die Zuhörer, ihre Zweifel zu formulieren und mit vertrauenswürdigen Menschen zu teilen, anstatt sie zu unterdrücken oder wegzulaufen. Jesus begegnet Thomas in seinen Zweifeln direkt und persönlich, was zu einer radikalen Glaubensbekenntnis führt. Die Botschaft schließt mit der Zusicherung, dass Jesus für alle Schuld - vergangene und zukünftige - am Kreuz gestorben ist, und ermutigt die Zuhörer, ihre eigenen Geschichten des Glaubens trotz Zweifeln zu teilen. Read more
Wenn der Zweifel nagt... - Joh.20,24-29 | Christoph | Freikirche Kreuzheide
Jesus begegnet uns in unseren Zweifeln persönlich und macht daraus mehr, als wir uns vorstellen können. Zweifel sind normal und menschlich, aber Jesus lädt uns ein, sie ihm zu bringen, auf seine Antwort zu warten und unsere Geschichte der Hoffnung mit anderen zu teilen. Durch die Begegnung mit dem auferstandenen Jesus werden Zweifel überwunden und in Zeugnis verwandelt.
Main Topics (6)
1. Zweifel als normale menschliche Erfahrung
- • Jeder Mensch steht vor Fragen über Leben, Tod und das Danach
- • Es gibt viele widersprüchliche Ratgeber und Antworten in der Welt
- • Zweifel kommen in allen Lebensbereichen vor - Glaube, Familie, Beruf, Entscheidungen
- • Selbst treue, loyale und bodenständige Menschen erleben Zweifel
- • Zweifel zu haben ist völlig normal und keine Sünde
2. Die Geschichte von Thomas dem Jünger
- • Thomas wird oft als 'der Zweifler' bezeichnet, war aber eigentlich treu und loyal
- • Er zweifelte an der Auferstehung Jesu, weil er nicht dabei war
- • Thomas wollte Jesus physisch berühren, um zu glauben
- • Er blieb trotz Zweifeln bei der Gemeinschaft und lief nicht weg
- • Thomas musste acht Tage warten, bis Jesus ihm persönlich begegnete
3. Jesu Umgang mit Zweifeln
- • Jesus tadelt Thomas nicht für seine Zweifel
- • Jesus geht konkret auf die formulierten Zweifel ein
- • Er lädt Thomas ein, ihn zu berühren und seine Wunden zu sehen
- • Jesus dreht das Rad nicht zurück, sondern schlägt ein neues Kapitel auf
- • Jesus kann viel mehr tun, als wir uns vorstellen können - verschlossene Türen sind für ihn kein Problem
- • Jesu Begegnung verwandelt Zweifel in Mission
4. Wartezeiten und Gottes Wirken
- • Wartezeiten sind schwierig, aber notwendig
- • In Wartezeiten passiert oft mehr, als wir sehen können
- • Gott wirkt auch dann, wenn wir nichts tun können
- • Warten bedeutet nicht Stillstand in Gottes Handeln
- • Die acht Tage zwischen Jesu Erscheinungen hatten einen Sinn
5. Gemeinschaft und das Teilen von Zweifeln
- • Die Jünger teilten ihre Hoffnungsgeschichte mit Thomas
- • Es ist wichtig, Zweifel zu formulieren und mit vertrauenswürdigen Menschen zu teilen
- • Gemeinschaft hilft, durch Zweifel hindurchzugehen
- • Nicht in der eigenen 'Blase' der Sorgen steckenbleiben
- • Die Kraft der eigenen Geschichte nicht unterschätzen
6. Gewissheit der Erlösung
- • Jesus starb für alle Schuld - vergangene und zukünftige
- • Die Erlösung ist bereits bezahlt und muss nur angenommen werden
- • Wir werden Jesus nicht ähnlicher, um gerettet zu werden, sondern weil er uns gerettet hat
- • Auch wenn wir fallen und stolpern, bleibt die Erlösung bestehen
- • Es geht nicht nur um mich - Gott liebt über 8 Milliarden Menschen
Biblical Foundations
Direct Quotes
Die anderen Jünger erzählten Thomas von ihrer Begegnung mit dem Auferstandenen
Frieden sei mit euch
Lege deine Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an, lege deine Hand in meine Wunde. Sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube.
Mein Herr und mein Gott
Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich sind die, die mich nicht sehen und dennoch glauben.
Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn und warte, bis er eingreift
Additional references
- → Johannes 20:25-29
Practical Application (5)
- 1 Zweifel formulieren und teilen: Formuliere deine Zweifel, Sorgen und Nöte nicht in sozialen Medien, sondern im persönlichen Gespräch mit Menschen, denen du vertraust - beim Pizza essen, Spaziergang oder in der Gemeinschaft.
- 2 Nicht weglaufen, sondern sich einlassen: Bleibe in der Gemeinschaft und bei deinen ungeklärten Fragen, anstatt die Situation zu verlassen. Lass dich darauf ein, auf Gottes Antwort zu warten.
- 3 Hoffnungsgeschichten teilen statt Sorgenblasen befeuern: Teile nicht ständig in sozialen Medien deine Sorgen, sondern erzähle anderen deine Geschichte der Hoffnung und was Jesus in deinem Leben tut - auch in schwierigen Zeiten.
- 4 Auf Jesus schauen statt auf die Wellen: Richte deinen Blick nicht nur auf die Probleme und Zweifel, sondern schau auf Jesus, der alle Macht hat und diese Welt in seiner Hand hält.
- 5 In Wartezeiten auf Gottes Eingreifen vertrauen: Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn und warte auf sein direktes Eingreifen. Vertraue darauf, dass in Wartezeiten mehr passiert, als du sehen kannst.