Gemeinde Gottes Gifhorn
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Recording from July 1, 2018
Sermon Gottesdienst 27.09.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn
Sunday, July 1, 2018 Epheser 1,3-10 Key Point Gott hat uns durch Jesus Christus in seine Familie aufgenommen und ruft uns auf, einander nicht zu richten oder zu verurteilen, sondern in Liebe und Vergebung zu begegnen. So wie Christus uns mit Gnade begegnet, sollen auch wir als Kinder Gottes einander im Geist der Sanftmut und Liebe behandeln, statt über andere zu urteilen, denn wir alle haben Sünde und sind auf Gottes Gnade angewiesen.
Dies ist ein Gottesdienst einer Baptistengemeinde, der mit Liedern, Gebeten und einer ausführlichen Predigt gestaltet wird. Nach der musikalischen Einleitung und Begrüßung werden kommende Gemeindeveranstaltungen angekündigt, darunter das Erntedankfest, eine Kinderbibelwoche und ein Gemeindeaustausch. Die Predigt konzentriert sich auf das Leben mit Jesus Christus und behandelt zentrale Themen wie das Nichtrichten anderer, die Familie Gottes, Vergebung und geschwisterliche Liebe. Der Prediger betont, dass alle Gläubigen zur Familie Gottes gehören, unabhängig von ihrem Erkenntnisstand oder ihrer geistlichen Entwicklung. Er warnt davor, andere Christen zu verurteilen oder zu richten, und erinnert daran, dass jeder selbst Sünde hat. Stattdessen sollen Gläubige einander im Geist der Sanftmut, Liebe und Vergebung begegnen, wie Christus uns begegnet. Die zentrale Botschaft ist, dass die Beziehung zu Jesus das Wichtigste ist und dass Gott sich um jeden Einzelnen kümmert. Der Gottesdienst wird mit persönlichen Zeugnissen, Gebeten und Dankliedern abgerundet. Read more
Gottesdienst 27.09.2026 | Gemeinde Gottes Gifhorn
Gott hat uns durch Jesus Christus in seine Familie aufgenommen und ruft uns auf, einander nicht zu richten oder zu verurteilen, sondern in Liebe und Vergebung zu begegnen. So wie Christus uns mit Gnade begegnet, sollen auch wir als Kinder Gottes einander im Geist der Sanftmut und Liebe behandeln, statt über andere zu urteilen, denn wir alle haben Sünde und sind auf Gottes Gnade angewiesen.
Main Topics (5)
1. Gottes Plan mit den Menschen
- • Gott wollte von Anfang an Menschen nach seinem Bild schaffen, die ihm ähnlich sind
- • Der Mensch wurde als Gegenüber Gottes geschaffen, vergleichbar mit der Beziehung zwischen Bräutigam und Braut
- • Trotz der Abwendung des Menschen von Gott hat Gott durch Jesus Christus den Weg zurück zu ihm ermöglicht
- • Durch Jesus sind wir Teil der Familie Gottes geworden und gehören zu seinem Hausstand
2. Das Leben mit Jesus Christus
- • Es gibt unterschiedliche Arten, wie Menschen ihr Leben mit Jesus leben
- • Manche sehen Jesus als Ergänzung ihres selbstbestimmten Lebens, andere geben ihr Leben komplett in Gottes Hand
- • Gott wünscht sich eine tiefe, vertraute Beziehungsgemeinschaft mit uns, wie zwischen Lebenspartnern
- • Die Frage ist, wie viel Raum wir Jesus in unserem Leben wirklich geben
3. Richtet nicht
- • Jesus gebietet uns ausdrücklich: 'Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet'
- • Wir neigen dazu, den Splitter im Auge des anderen zu sehen, aber den Balken im eigenen Auge nicht zu bemerken
- • Das Verhalten, andere zu beurteilen und korrigieren zu wollen, ist selbst schon der Balken im eigenen Auge
- • Die Geschichte der Ehebrecherin zeigt: Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein
- • Vor Gott gibt es kein 'schlimmer als du' - Sünde ist Sünde, und wir alle haben gesündigt
4. Einheit und Liebe in der Familie Gottes
- • Alle, die zu Jesus Christus gehören, sind durch ihn verbunden als Familie Gottes
- • Jesus gab das Gebot: 'Liebet euch untereinander, daran wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid'
- • Kinder Gottes haben sich oft gegenseitig verurteilt wegen unterschiedlicher Ansichten und Erkenntnisse
- • Menschen sind unterschiedlich und haben verschiedene Entwicklungsstände im Glauben
- • Wir sollen einander mit demselben Herzen begegnen, mit dem Jesus uns begegnet: im Geist der Liebe und Vergebung
5. Umgang mit Übertretungen
- • Wenn ein Bruder oder eine Schwester von einer Übertretung übereilt wird, sollen wir im Geist der Sanftmut helfen
- • Wir sollen die Last des anderen mittragen, nicht nur auf Fehler hinweisen
- • Dabei müssen wir auf uns selbst achten, dass wir nicht selbst in Versuchung geraten
- • Das Wichtigste ist, dass die Beziehung und Verbindung zu Gott gesund ist
- • Besonders an den Hausgenossen des Glaubens sollen wir Gutes tun
Biblical Foundations
Direct Quotes
Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus. Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben. Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und unteiliges Leben führen. Ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe. Von allem Anfang an hat er uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan, so hatte er es beschlossen. Und das alles soll zum Ruhm seiner wunderbaren Gnade beitragen, die er uns durch seinen geliebten Sohn erwiesen hat. Durch ihn, der sein Blut für uns vergossen hat, sind wir erlöst. Durch ihn sind uns unsere Verfehlungen vergeben. Daran wird sichtbar, wie groß Gottes Gnade ist. Er hat sie uns in ihrer ganzen Fülle erfahren lassen. In seiner Gnade hat er uns auch alle nötige Weisheit und Einsicht geschenkt. Er hat uns seinen Plan wissen lassen, der bis dahin ein Geheimnis gewesen war. Und den er, so hatte er es sich vorgenommen und so hatte er beschlossen, durch Christus verwirklichen wollte. Sobald die Zeit dafür gekommen war, unter ihm, Christus, den Oberhaupt, das ganze Universum, soll alles vereint werden, das was im Himmel ist und was auf der Erde ist.
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Und mit demselben Maß, mit dem ihr andere zumesst, wird auch euch zugemessen werden. Was siehst du aber, den Splitter im Auge deines Bruders und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen, halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen und siehe, der Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.
Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie. Als sie aber das hörten, gingen sie von ihren Gewissen überführt, Einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ältesten bis zu den Geringsten oder Jüngsten.
Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, So helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und gibt dabei Acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst. Einer trage des anderen Last und so sollte das Gesetz des Christus erfüllen.
So lasst uns nun, wo wir die Gelegenheit haben, an allen Gutes tun, besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.
Additional references
- → Matthäus 7,7-8
- → Galater 6,8-9
- → Geschichte vom verlorenen Sohn
- → Schöpfungsgeschichte - Mann und Frau
- → Geschichte von Kain und Abel
- → Sündenfall - Eva und die Frucht
Practical Application (5)
- 1 Vergib zuerst, bevor du reagierst: Wenn Konflikte oder Verletzungen entstehen, gehe zuerst mit dem Geist der Vergebung hinein, anstatt das Thema hochzuspielen oder dem anderen etwas vorzuwerfen. Praktiziere bewusst Vergebung, bevor du reagierst.
- 2 Bitte Gott um Gnade für richtiges Verhalten: Erkenne, dass wir Gottes Hilfe brauchen, um einander nicht zu richten. Bitte Gott im Gebet um die Gnade und Kraft, andere mit Liebe und Sanftmut zu begegnen statt mit Verurteilung.
- 3 Trage die Last des anderen mit: Wenn du bei einem Bruder oder einer Schwester eine Übertretung bemerkst, gehe im Geist der Sanftmut hin und biete an, gemeinsam die Last zu tragen und dafür zu beten, anstatt nur auf den Fehler hinzuweisen.
- 4 Fokussiere auf die Beziehung zu Gott: Wenn du mit jemandem über Probleme sprechen möchtest, rede zuerst über seine Beziehung und Verbindung zu Gott. Das ist das Entscheidende, denn wenn diese gesund ist, kümmert sich Gott um den Rest.
- 5 Tue besonders Gutes an den Hausgenossen des Glaubens: Setze bewusst Prioritäten darin, deinen Glaubensgeschwistern zu dienen, für sie da zu sein und ihnen Gutes zu tun, denn sie liegen Gott besonders am Herzen.