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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Dienstag

Das Feuer, das niemals erlischt

Gott gab eine klare Anordnung: 'Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden. Es soll nicht erlöschen.' Tag und Nacht brannte das Feuer auf dem Brandopferaltar. Die Priester mussten ständig dafür sorgen, dass genug Holz vorhanden war und die Flammen nicht ausgingen. Was bedeutet dieses niemals erlöschende Feuer? Es zeigt uns die Beständigkeit unserer Schuld. Unsere Sünde hört nicht auf - wir häufen täglich neue Schuld an. Deshalb brauchte es ein beständiges Feuer, beständige Opfer, eine beständige Möglichkeit zur Sühnung. Doch gleichzeitig weist dieses ewige Feuer auch auf Gottes beständige Gnade hin. Er sorgte dafür, dass immer ein Weg zur Vergebung offen stand. Der Altar stand bereit, das Feuer brannte, die Möglichkeit zur Versöhnung war immer gegeben. Gottes Bereitschaft zur Vergebung ist genauso beständig wie unsere Schuld.

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Gott gab eine klare Anordnung: 'Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden. Es soll nicht erlöschen.' Tag und Nacht brannte das Feuer auf dem Brandopferaltar. Die Priester mussten ständig dafür sorgen, dass genug Holz vorhanden war und die Flammen nicht ausgingen. Was bedeutet dieses niemals erlöschende Feuer? Es zeigt uns die Beständigkeit unserer Schuld. Unsere Sünde hört nicht auf - wir häufen täglich neue Schuld an. Deshalb brauchte es ein beständiges Feuer, beständige Opfer, eine beständige Möglichkeit zur Sühnung. Doch gleichzeitig weist dieses ewige Feuer auch auf Gottes beständige Gnade hin. Er sorgte dafür, dass immer ein Weg zur Vergebung offen stand. Der Altar stand bereit, das Feuer brannte, die Möglichkeit zur Versöhnung war immer gegeben. Gottes Bereitschaft zur Vergebung ist genauso beständig wie unsere Schuld.

3. Mose 6,13
Gebet

Bitte Gott um Vergebung für die Sünden, die sich in deinem Leben wiederholen, und danke ihm für seine niemals endende Gnade.

Herausforderung

In welchen Bereichen meines Lebens häufe ich immer wieder Schuld an und brauche Gottes beständige Vergebung?

Predigt

Abschluss - Freude finden . Freude ist eine Frucht des Geistes // Dr. Heinrich Derksen

Donnerstag, 17. September 2026
Römer 14,17
Kernaussage

Freude ist eine Frucht des Heiligen Geistes und gehört zum Wesen des Reiches Gottes. Sie sollte genauso selbstverständlich zum geistlichen Wachstum gehören wie Geduld, Selbstbeherrschung oder Liebe. Wir sind eingeladen, Gottes Wirken in unserem Leben wahrzunehmen, die Freude im Heiligen Geist zu erleben und sie mit anderen zu teilen.

Diese Predigt schließt eine Serie zum Thema 'Freude finden' ab und betont, dass Freude eine Frucht des Heiligen Geistes ist. Der Sprecher reflektiert darüber, wie leicht die Freude im Alltag durch kleine Schwierigkeiten verloren geht und wie oft wir uns über banale Dinge mehr freuen als über Gottes Geschenke. Er stellt die wichtige Frage, ob die Freude in unserem Glaubensleben wirklich den Platz hat, den sie haben sollte. Anhand von Römer 14,17 wird deutlich gemacht, dass Freude zum Wesen des Reiches Gottes gehört - zusammen mit Gerechtigkeit und Frieden. Die Freude im Heiligen Geist ist nicht oberflächlich, sondern entspringt aus Gottes Gegenwart und seinem Wirken. Der Sprecher ermutigt dazu, bewusst für wachsende Freude zu beten und alte Gewohnheiten von Gott prüfen zu lassen. Es geht darum, nicht nur Pflichten zu erfüllen, sondern auch die Freude an Jesus mit anderen zu teilen, besonders mit Kindern und jungen Menschen, damit sie erleben, wie kostbar der Glaube ist und welche Freude er schenkt.
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Diese Predigt schließt eine Serie zum Thema 'Freude finden' ab und betont, dass Freude eine Frucht des Heiligen Geistes ist. Der Sprecher reflektiert darüber, wie leicht die Freude im Alltag durch kleine Schwierigkeiten verloren geht und wie oft wir uns über banale Dinge mehr freuen als über Gottes Geschenke. Er stellt die wichtige Frage, ob die Freude in unserem Glaubensleben wirklich den Platz hat, den sie haben sollte. Anhand von Römer 14,17 wird deutlich gemacht, dass Freude zum Wesen des Reiches Gottes gehört - zusammen mit Gerechtigkeit und Frieden. Die Freude im Heiligen Geist ist nicht oberflächlich, sondern entspringt aus Gottes Gegenwart und seinem Wirken. Der Sprecher ermutigt dazu, bewusst für wachsende Freude zu beten und alte Gewohnheiten von Gott prüfen zu lassen. Es geht darum, nicht nur Pflichten zu erfüllen, sondern auch die Freude an Jesus mit anderen zu teilen, besonders mit Kindern und jungen Menschen, damit sie erleben, wie kostbar der Glaube ist und welche Freude er schenkt.

Hauptthemen (4)

1. Freude gehört zum Wesen des Reiches Gottes

  • • Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist
  • • Freude hat einen festen Platz in unserem Glauben
  • • Wir sollten nicht nur über Pflichten diskutieren, sondern auch gemeinsam über Gottes Gnade staunen
  • • Freude sollte genauso zum geistlichen Wachstum gehören wie andere geistliche Tugenden

2. Freude gehört zum Wirken des Heiligen Geistes

  • • Freude ist eine Frucht des Geistes, die unmittelbar nach der Liebe genannt wird
  • • Die Freude wächst durch Gottes Gegenwart und sein Wirken in uns
  • • Wir dürfen ausdrücklich um Freude beten und bitten, dass Gott sie in uns wachsen lässt
  • • Der Heilige Geist prägt uns mit der Frucht der Freude, auch wenn wir unterschiedliche Persönlichkeiten haben

3. Prüfung der eigenen Gewohnheiten

  • • Wir sollten unsere Gewohnheiten von Gott prüfen lassen
  • • Sehen wir zuerst den Mangel oder können wir Gottes gute Gaben annehmen und genießen?
  • • Gott kann unseren Blick verändern und Bitterkeit lösen
  • • Freude ist kein Maßstab, um über den Glauben leidender Menschen zu urteilen

4. Freude weitergeben und andere ermutigen

  • • Wir sollten dazu beitragen, dass andere gern mit Jesus leben
  • • Kinder und junge Menschen sollten erleben, dass Glaube kostbar ist und Freude schenkt
  • • Wir können Gottes Güte aussprechen, von unseren Erlebnissen erzählen und andere ermutigen
  • • Freude gehört in unseren gemeinsamen Alltag als Gemeinde

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 14,17

das Reich Gottes ist nicht essen und trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist

Apostelgeschichte 8,39

Er zog seine Straße fröhlich

Weitere Referenzen

  • → Galater 5

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Zeit zum Nachdenken nehmen: Nimm dir in der kommenden Woche Zeit darüber nachzudenken, wo du Gottes Güte wahrgenommen hast und wem du davon erzählen könntest. Es geht darum, aufmerksam zu werden und Gottes Güte auch mal auszusprechen.
  • 2 Dankbarkeit zu Hause ausdrücken: Sage zu Hause, wofür du Gott dankbar bist. Erzähle, was dich an Gottes Wort begeistert und freue dich mit jemandem über einen Schritt im Glauben.
  • 3 Andere ermutigen: Sprich mit Mitarbeitern über ihren Dienst und ermutige sie. Trage dazu bei, dass Menschen in der Gemeinde erleben, dass wir Gottes Gnade feiern.
  • 4 Konkret um Freude beten: Bitte Gott ganz konkret: 'Herr, verändere meinen Blick. Lass mich immer wieder wahrnehmen, was du schenkst. Löse die Bitterkeit, die sich in mir festsetzt und schenke mir echte wahre Freude.'
  • 5 Den Platz der Freude bestimmen: Erkenne, welchen Platz die Freude zukünftig in deinem Leben und in deinem Glauben haben sollte. Lass die Freude an Jesus durch dein ganzes Leben wachsen und andere anstecken.