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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Weisheit beginnt mit Gottesfurcht

Wenn wir heute an Weisheit denken, assoziieren wir sie meist mit intelligentem Wissen, schnellem Denken und klugen Entscheidungen. Doch die Bibel hat einen weitaus umfassenderen Blick auf wahre Weisheit. In Sprüche 3,5 heißt es: 'Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand.' Diese Aufforderung bedeutet nicht, dass wir unseren Verstand abgeben sollen oder ohne Nachdenken handeln. Das Buch der Sprüche ist voll von Ermahnungen, die uns zum Denken anregen. Vielmehr geht es darum anzuerkennen, dass Gottes Perspektive und Weisheit unsere menschliche Verständnisfähigkeit übersteigt. Gott hat diese Welt geschaffen und versteht sie vollkommen – unser Blick dagegen ist begrenzt. Wahre Weisheit beginnt also dort, wo wir Gott fürchten und uns an ihm orientieren. Es ist eine Einladung, unseren Verstand nicht zur einzigen und ultimativen Grundlage unseres Denkens zu machen, sondern Gott selbst in unserem Leben regieren zu lassen.

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Wenn wir heute an Weisheit denken, assoziieren wir sie meist mit intelligentem Wissen, schnellem Denken und klugen Entscheidungen. Doch die Bibel hat einen weitaus umfassenderen Blick auf wahre Weisheit. In Sprüche 3,5 heißt es: 'Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand.' Diese Aufforderung bedeutet nicht, dass wir unseren Verstand abgeben sollen oder ohne Nachdenken handeln. Das Buch der Sprüche ist voll von Ermahnungen, die uns zum Denken anregen. Vielmehr geht es darum anzuerkennen, dass Gottes Perspektive und Weisheit unsere menschliche Verständnisfähigkeit übersteigt. Gott hat diese Welt geschaffen und versteht sie vollkommen – unser Blick dagegen ist begrenzt. Wahre Weisheit beginnt also dort, wo wir Gott fürchten und uns an ihm orientieren. Es ist eine Einladung, unseren Verstand nicht zur einzigen und ultimativen Grundlage unseres Denkens zu machen, sondern Gott selbst in unserem Leben regieren zu lassen.

Sprüche 3,5-7
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du dich zu sehr auf deine eigene Klugheit verlässt und wo du lernen darfst, ihm mehr zu vertrauen.

Herausforderung

In welchen Bereichen deines Lebens verlässt du dich hauptsächlich auf deinen eigenen Verstand, statt auf Gott zu vertrauen?

Aufnahme vom 16. Februar 2026

Predigt

God's sovereignty over physical weaknesses // André Töws

Montag, 16. Februar 2026
Kernaussage

Gott ist souverän über alle körperlichen Schwächen und Krankheiten in unserem Leben. Auch wenn wir nicht alle Antworten verstehen, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott die volle Kontrolle hat - ob er heilt oder die Krankheit bestehen lässt. Unser Glaube basiert nicht darauf, genug zu glauben, sondern auf Gottes souveränem Willen.

Diese Andacht schließt eine Reihe über die Souveränität Gottes ab und behandelt das komplexe Thema der Herrschaft Gottes über körperliche Schwächen und Krankheiten. Der Sprecher basiert seine Ausführungen auf dem Buch "Gott Vertrauen" von Jerry Bridges und betont, dass Krankheiten grundsätzlich eine Folge der Sünde sind - nicht unbedingt einer individuellen Tatsünde, sondern der allgemeinen Vergänglichkeit seit dem Sündenfall. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott souverän über Gesundheit und Krankheit herrscht. Während Gläubige für Heilung beten sollen und dürfen, ist Heilung nicht immer Gottes Wille - unabhängig von der Stärke des Glaubens. Der Sprecher ermutigt dazu, auch ohne alle theologischen Fragen zu verstehen, Gott zu vertrauen, da er in allen Umständen die volle Kontrolle hat. Dies gilt auch in schwer verständlichen Situationen wie unheilbaren Krankheiten, wobei Gott manchmal Krankheiten zur Demütigung oder für andere Absichten zulässt, wie bei Paulus' "Pfahl im Fleisch".
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Diese Andacht schließt eine Reihe über die Souveränität Gottes ab und behandelt das komplexe Thema der Herrschaft Gottes über körperliche Schwächen und Krankheiten. Der Sprecher basiert seine Ausführungen auf dem Buch "Gott Vertrauen" von Jerry Bridges und betont, dass Krankheiten grundsätzlich eine Folge der Sünde sind - nicht unbedingt einer individuellen Tatsünde, sondern der allgemeinen Vergänglichkeit seit dem Sündenfall. Die zentrale Botschaft ist, dass Gott souverän über Gesundheit und Krankheit herrscht. Während Gläubige für Heilung beten sollen und dürfen, ist Heilung nicht immer Gottes Wille - unabhängig von der Stärke des Glaubens. Der Sprecher ermutigt dazu, auch ohne alle theologischen Fragen zu verstehen, Gott zu vertrauen, da er in allen Umständen die volle Kontrolle hat. Dies gilt auch in schwer verständlichen Situationen wie unheilbaren Krankheiten, wobei Gott manchmal Krankheiten zur Demütigung oder für andere Absichten zulässt, wie bei Paulus' "Pfahl im Fleisch".

Hauptthemen (4)

1. Krankheit als Folge der Sünde

  • Krankheiten und körperliche Schwächen sind grundsätzlich eine Folge der Sünde im Allgemeinen, nicht unbedingt einer bestimmten persönlichen Sünde
  • Durch den Sündenfall von Adam und Eva ist die ganze Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen
  • Krankheiten sind daher im Leben eines Menschen immer nur eine Frage der Zeit

2. Gottes Souveränität über Gesundheit und Krankheit

  • Gott hat unsere Gesundheit und Krankheit völlig im Griff
  • Oft heilt Gott auf unser Gebet hin, manchmal heilt er nicht
  • Heilung ist keine Frage von ausreichendem Glauben, sondern eine Frage des souveränen Willens Gottes
  • Gott verfolgt verschiedene Absichten mit Krankheiten, auch wenn er nicht heilt

3. Beispiele aus der Schrift

  • Hiob lebte gerecht vor Gott und wurde trotzdem sehr krank
  • Paulus hatte einen Pfahl im Fleisch, vermutlich ein körperliches Leiden, das Gott bewusst in sein Leben installiert hat, um ihn demütig zu halten
  • Paulus ließ Trophimus krank in Milet zurück, weil es nicht immer Gottes Wille war zu heilen

4. Vertrauen trotz offener Fragen

  • Wir müssen nicht alle theologischen Fragen zum Leid verstehen
  • Wenn Gott souverän ist, können wir ihm vertrauen, auch ohne alles zu verstehen
  • Wenn Krankheiten einfach geschehen würden, gäbe es keine Basis für Vertrauen zu Gott

Biblische Grundlagen

Weitere Referenzen

  • Römer 8
  • Jakobus 5
  • 2. Timotheus 4,20

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Für Heilung beten und Älteste rufen: Wenn du krank bist, sollst du die Ältesten rufen, dass sie über dich beten. Glaube daran, dass Gott dich heilen kann und bete dafür, denn Gott ist der Herrscher und kann die Krankheit nehmen.
  • 2 Loslassen und auf Gottes Souveränität vertrauen: Auch wenn Gott nicht heilt, darfst du daran festhalten, dass Gott damit eine Absicht verfolgt. Vertraue darauf, dass Gott in deinem Leben alles unter Kontrolle hat, auch wenn du nicht alle Antworten verstehst.
  • 3 Das Buch 'Gott Vertrauen' von Jerry Bridges lesen: Für eine viel tiefere Ausführung zur Souveränität Gottes wird empfohlen, das Buch von Jerry Bridges zu lesen, auf dem diese Andachts-Reihe basiert.