Gemeinde Berg-Nordhorn
Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.
Täglicher Impuls Montag Was Verheißungen so herrlich macht
Was macht die Verheißungen Gottes so kostbar? Erstens: Sie sind keine Verdienste, sondern Geschenke. Die Gebote zeigen uns, was wir tun sollen; die Verheißungen zeigen, was wir empfangen dürfen. Zweitens: Sie schenken doppelte Freude – wenn wir sie im Glauben hören und wenn wir ihre Erfüllung erleben. Drittens: Sie motivieren uns zur Heiligung. Paulus schreibt: 'Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen.'
Nicht Angst vor Strafe ist der stärkste Motivator für ein heiliges Leben, sondern die besseren Versprechungen Gottes. Die Verheißungen sind so zahlreich, dass sie für jede denkbare Lebenssituation gegeben sind – wie Rosen, die auch im Winter blühen. Und sie machen uns gewiss über Gottes Willen, denn Gott gibt niemals weniger als versprochen.
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Was macht die Verheißungen Gottes so kostbar? Erstens: Sie sind keine Verdienste, sondern Geschenke. Die Gebote zeigen uns, was wir tun sollen; die Verheißungen zeigen, was wir empfangen dürfen. Zweitens: Sie schenken doppelte Freude – wenn wir sie im Glauben hören und wenn wir ihre Erfüllung erleben. Drittens: Sie motivieren uns zur Heiligung. Paulus schreibt: 'Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen.' Nicht Angst vor Strafe ist der stärkste Motivator für ein heiliges Leben, sondern die besseren Versprechungen Gottes. Die Verheißungen sind so zahlreich, dass sie für jede denkbare Lebenssituation gegeben sind – wie Rosen, die auch im Winter blühen. Und sie machen uns gewiss über Gottes Willen, denn Gott gibt niemals weniger als versprochen.
Was macht die Verheißungen Gottes so kostbar? Erstens: Sie sind keine Verdienste, sondern Geschenke. Die Gebote zeigen uns, was wir tun sollen; die Verheißungen zeigen, was wir empfangen dürfen. Zweitens: Sie schenken doppelte Freude – wenn wir sie im Glauben hören und wenn wir ihre Erfüllung erleben. Drittens: Sie motivieren uns zur Heiligung. Paulus schreibt: 'Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen.' Nicht Angst vor Strafe ist der stärkste Motivator für ein heiliges Leben, sondern die besseren Versprechungen Gottes. Die Verheißungen sind so zahlreich, dass sie für jede denkbare Lebenssituation gegeben sind – wie Rosen, die auch im Winter blühen. Und sie machen uns gewiss über Gottes Willen, denn Gott gibt niemals weniger als versprochen.
Bitte Gott, dir die Verheißung zu zeigen, die du heute am meisten brauchst, und um Glauben, sie anzunehmen.
In welcher konkreten Situation deines Lebens brauchst du gerade jetzt eine Verheißung Gottes?
Aufnahme vom 4. Februar 2026
Predigt Christen leben anders | Mt 5,38-48 | Paul Koch
Mittwoch, 4. Februar 2026 Matthäus 5,38-48 Kernaussage Christen leben anders, weil sie durch Jesus Christus innerlich erneuert wurden. Diese Erneuerung zeigt sich nicht in moralischer Überlegenheit, sondern in einer grundlegend veränderten Haltung gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und sogar den Feinden, die aus der angenommenen Liebe Gottes hervorgeht.
In dieser Predigt über Matthäus 5,38-48 geht es darum, dass Christen tatsächlich anders leben als Menschen ohne Jesus Christus. Der Prediger hinterfragt die oft gehörte Aussage "Christen sind nicht besser, aber besser dran" und zeigt anhand der Bergpredigt auf, dass das Leben mit Jesus zu einer echten Veränderung führt. Jesus fordert seine Jünger auf, nicht mit gleicher Münze heimzuzahlen, sondern von der Selbstliebe abzukehren und sich der Feindesliebe hinzuwenden.
Anhand von vier praktischen Beispielen (Ehre, Recht, Zeit und Geld) wird deutlich, dass Christen lernen sollen, sich selbst nicht ins Zentrum zu stellen. Die Feindesliebe ist keine emotionale Sympathie, sondern eine bewusste Entscheidung, für das Wohl des anderen zu handeln und für Feinde zu beten. Die Grundlage für dieses veränderte Leben ist die Annahme der Gottesliebe, die am Kreuz sichtbar wurde. Nur durch die Erneuerung durch Jesus Christus können Menschen wirklich anders leben - nicht aus eigener Kraft, sondern weil Christus in ihnen lebt. Weiterlesen
Christen leben anders | Mt 5,38-48 | Paul Koch
Christen leben anders, weil sie durch Jesus Christus innerlich erneuert wurden. Diese Erneuerung zeigt sich nicht in moralischer Überlegenheit, sondern in einer grundlegend veränderten Haltung gegenüber sich selbst, den Mitmenschen und sogar den Feinden, die aus der angenommenen Liebe Gottes hervorgeht.
Hauptthemen (3)
1. Von der Abkehr der Selbstliebe
- • Das alttestamentliche Gesetz 'Auge um Auge, Zahn um Zahn' sollte Gerechtigkeit sicherstellen und verhindern, dass man härter zurückschlägt als man getroffen wurde
- • Jesus fordert eine ganz andere Reaktion: nicht mit gleicher Münze heimzahlen, sondern dem Bösen nicht widerstehen
- • Vier Bereiche betroffen: Ehre (die andere Wange hinhalten), Recht (auch das Oberkleid geben), Zeit (zwei Meilen statt einer gehen), Geld (geben, was nötig ist)
- • Wir leben oft in dem Denken, dass uns alles zusteht - unsere Ehre, unser Recht, unsere Zeit, unser Geld
- • Jesus lehrt: Verzichte auf diese Dinge, auch wenn sie manchmal ausgenutzt werden; nimm dich selbst nicht so wichtig
- • Wir sind bei allem, was Gott uns irdisch gegeben hat, nicht Besitzer, sondern nur Verwalter
2. Von der Hinwendung zur Feindesliebe
- • Das Alte Testament ruft an keiner Stelle zum Feindes-Hass auf, sondern fordert sogar Hilfe für Feinde
- • Jesus geht weiter: 'Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen'
- • Liebe ist nicht primär ein Gefühl, sondern eine Entscheidung - schauen, was der andere benötigt
- • Liebe handelt, auch wenn das Herz mit dem Gefühl hinterherhinkt
- • Gottes Liebe gibt nicht das zurück, was der andere wert ist, sondern verschenkt sich selbst
- • Das wichtigste Mittel der Feindesliebe ist das Gebet für die, die uns verfolgen
- • Es ist fast unmöglich, dauerhaft für jemanden zu beten und ihn gleichzeitig zu hassen
3. Von der Annahme der Gottesliebe
- • Wir können aus uns heraus die Feindesliebe nicht leben - Jesus will diese Einstellung in uns bewirken
- • Die Begründung ist: 'Ihr sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist'
- • Das Kreuz beweist am deutlichsten, dass Gott so ist - Stellvertretung, nicht nur Vorbild
- • Unsere Feindesliebe ist nicht die Ursache unserer Rettung, sondern die Frucht davon
- • Das Evangelium verändert Menschen nicht nur, sondern schafft vollständig neue Menschen
- • Die entscheidende Frage: Habe ich diese Liebe Gottes angenommen?
- • Paulus' Zeugnis: 'Ich bin mit Christus gekreuzigt, nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir'
- • Georg Müller starb dem eigenen Ich - seinen Meinungen, Vorzügen und seinem Willen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ihr habt gehört, dass gesagt ist, Auge um Auge und Zahn um Zahn. Ich aber sage euch, widersteht nicht dem Bösen, sondern wer dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin. Und dem, der mit dir vor Gericht gehen und dein Untergewand nehmen will, dem lass auch das Oberkleid. Und wer dich zwingen will, eine Meile mitzugehen, mit dem geht zwei. Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der von dir borgen will. Ihr habt gehört, dass gesagt ist, du sollst deinen Nächsten lieben und seinen Feind hassen. Ich aber sage euch, liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet, der in den Himmeln ist. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe doch nun nicht lebe ich, sondern Christus lebt in mir.
Weitere Referenzen
- → Psalm 24
Praktische Anwendung (5)
- 1 Prüfe deine Grundhaltung in vier Bereichen: Reflektiere dein Leben in Bezug auf Ehre, Recht, Zeit und Geld. Frage dich, wo du meinst, dass dir diese Dinge allein zustehen und nur du darüber verfügen darfst.
- 2 Bete gezielt für schwierige Menschen: Nimm dir zwei bis drei Menschen in deinem Umkreis vor, die dir das Leben schwer machen, und bete in den nächsten Wochen ganz aktiv für sie. Das Gebet ist ein Gnadenmittel, das oft zuerst dein eigenes Herz verändert.
- 3 Lebe als treuer Verwalter, nicht als Besitzer: Erkenne an, dass alles Gott gehört und du nur Verwalter bist. Frage nicht 'Wie viel muss ich geben?', sondern 'Was darf ich noch behalten?'
- 4 Entscheide dich für die Liebe, unabhängig vom Gefühl: Verstehe Liebe als Entscheidung und Handlung, nicht nur als Gefühl. Schaue, was der andere (auch dein Feind) benötigt, und handle danach, auch wenn dein Gefühl noch nicht mitkommt.
- 5 Beantworte die Grundentscheidung deines Lebens: Kläre für dich persönlich die entscheidende Frage: Habe ich die Liebe Gottes, die am Kreuz sichtbar wurde, angenommen? Diese Grundentscheidung ist die Voraussetzung für ein verändertes Leben.