Gemeinde Gottes Eppingen
Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.
Täglicher Impuls Mittwoch Hören, Glauben, Handeln
Rahabs Leben lässt sich mit drei Worten zusammenfassen: Hören, Glauben, Handeln. Sie hörte von den Taten des Gottes Israels. Sie glaubte, dass dieser Gott der wahre und einzige Gott ist. Und dann handelte sie entsprechend – mutig und entschlossen.
Was hätte es Rahab genützt, wenn sie nur gesagt hätte: 'Ja, ich glaube eurem Gott', aber dann die Kundschafter verraten oder die rote Schnur nicht ausgehängt hätte? Ihr Glaube zeigte sich in konkreten Taten. Deshalb wird sie in Hebräer 11 als Glaubensvorbild genannt – neben Abraham, Mose und Noah.
Echter Glaube bleibt nicht beim Lippenbekenntnis stehen. 'Der Glaube ohne Werke ist tot', schreibt Jakobus – und erwähnt dabei ausdrücklich Rahab als Beispiel. Unser Glaube muss sich im Alltag bewähren, in den kleinen und großen Entscheidungen des Lebens. Gott sucht Menschen, die nicht nur fromme Worte sprechen, sondern ihr Leben nach seinem Wort ausrichten.
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Rahabs Leben lässt sich mit drei Worten zusammenfassen: Hören, Glauben, Handeln. Sie hörte von den Taten des Gottes Israels. Sie glaubte, dass dieser Gott der wahre und einzige Gott ist. Und dann handelte sie entsprechend – mutig und entschlossen. Was hätte es Rahab genützt, wenn sie nur gesagt hätte: 'Ja, ich glaube eurem Gott', aber dann die Kundschafter verraten oder die rote Schnur nicht ausgehängt hätte? Ihr Glaube zeigte sich in konkreten Taten. Deshalb wird sie in Hebräer 11 als Glaubensvorbild genannt – neben Abraham, Mose und Noah. Echter Glaube bleibt nicht beim Lippenbekenntnis stehen. 'Der Glaube ohne Werke ist tot', schreibt Jakobus – und erwähnt dabei ausdrücklich Rahab als Beispiel. Unser Glaube muss sich im Alltag bewähren, in den kleinen und großen Entscheidungen des Lebens. Gott sucht Menschen, die nicht nur fromme Worte sprechen, sondern ihr Leben nach seinem Wort ausrichten.
Rahabs Leben lässt sich mit drei Worten zusammenfassen: Hören, Glauben, Handeln. Sie hörte von den Taten des Gottes Israels. Sie glaubte, dass dieser Gott der wahre und einzige Gott ist. Und dann handelte sie entsprechend – mutig und entschlossen. Was hätte es Rahab genützt, wenn sie nur gesagt hätte: 'Ja, ich glaube eurem Gott', aber dann die Kundschafter verraten oder die rote Schnur nicht ausgehängt hätte? Ihr Glaube zeigte sich in konkreten Taten. Deshalb wird sie in Hebräer 11 als Glaubensvorbild genannt – neben Abraham, Mose und Noah. Echter Glaube bleibt nicht beim Lippenbekenntnis stehen. 'Der Glaube ohne Werke ist tot', schreibt Jakobus – und erwähnt dabei ausdrücklich Rahab als Beispiel. Unser Glaube muss sich im Alltag bewähren, in den kleinen und großen Entscheidungen des Lebens. Gott sucht Menschen, die nicht nur fromme Worte sprechen, sondern ihr Leben nach seinem Wort ausrichten.
Vater, gib mir Mut wie Rahab, meinen Glauben in konkreten Taten zu zeigen. Hilf mir, treu zu sein in dem, was ich von dir verstanden habe.
Wo fordert dich Gott gerade heraus, nicht nur zu hören und zu glauben, sondern auch zu handeln? Was hält dich möglicherweise zurück?
Aufnahme vom 5. Juli 2026
Predigt 2026.07.05 - Sonntagsgottesdienst
Sonntag, 5. Juli 2026 Psalm 42 Kernaussage Die zentrale Botschaft ist, dass Gottes Erlösungswerk durch Jesus Christus sich primär auf die Rettung der Seele und Vergebung der Sünden fokussiert, nicht auf garantierte körperliche Heilung. Während Gott souverän über alles regiert und auch Leid zulässt, können wir ihm bedingungslos vertrauen, da er barmherzig ist und alles zum Besten lenkt - mit Blick auf die Ewigkeit, wo es kein Leid mehr geben wird.
Dieser Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen behandelt tiefgreifende theologische Fragen zum Thema Leid, Krankheit und Heilung im christlichen Glauben. Die zentrale Botschaft konzentriert sich auf Jesaja 53 und die Bedeutung von Jesu Opfer für die Erlösung der Seele. Der Prediger geht ausführlich auf die Theodizee-Frage ein ("Wenn Gott existiert, warum gibt es dann Leid?") und erklärt, dass das Evangelium primär die Rettung der Seele betrifft, nicht die vollständige Heilung des Leibes auf Erden. Er betont die Souveränität Gottes über alle Umstände und ruft zu bedingungslosem Vertrauen auf, auch wenn nicht alle Fragen beantwortet werden.
Der Gottesdienst beinhaltet mehrere Gebetszeiten, Chorlieder über die himmlische Heimat der Gläubigen, und persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Gottes Wirken in ihrem Leben trotz Krankheit und Leid. Die Predigt unterscheidet klar zwischen der zeitlichen Existenz mit ihren Konsequenzen des Sündenfalls und der ewigen Perspektive. Abschließend werden praktische Gemeindeankündigungen gemacht, einschließlich Fürbitte für eine an Leukämie erkrankte Online-Zuhörerin namens Ruth Bellot, sowie Informationen zu kommenden Jugendbibeltagen und Lagerversammlungen. Weiterlesen
2026.07.05 - Sonntagsgottesdienst
Die zentrale Botschaft ist, dass Gottes Erlösungswerk durch Jesus Christus sich primär auf die Rettung der Seele und Vergebung der Sünden fokussiert, nicht auf garantierte körperliche Heilung. Während Gott souverän über alles regiert und auch Leid zulässt, können wir ihm bedingungslos vertrauen, da er barmherzig ist und alles zum Besten lenkt - mit Blick auf die Ewigkeit, wo es kein Leid mehr geben wird.
Hauptthemen (7)
1. Das Erlösungswerk Jesu Christi
- • Jesus starb für unsere Sünden und Schuld, damit wir Frieden mit Gott haben
- • Das größte Problem der Menschheit ist der geistliche Tod und die Trennung von Gott durch Sünde
- • Die Heilung in Jesaja 53 ('durch seine Wunden sind wir geheilt') bezieht sich primär auf die Heilung der Seele, nicht des Körpers
- • Erlösung ist das höchste Gut - ewiges Leben und Gemeinschaft mit Gott
2. Die Souveränität Gottes
- • Gott regiert über alles, nichts geschieht ohne seine Zustimmung
- • Jesus hat alle Macht im Himmel und auf Erden
- • Auch der Teufel kann nur handeln, wenn Gott es zulässt (siehe Hiob)
- • Gott lässt Leid zu, aber aus verschiedenen möglichen Gründen: zur Demütigung, zur Verherrlichung, um uns näher zu ihm zu bringen
3. Zeichen und Wunder Jesu
- • Die Heilungen und Wunder Jesu dienten primär als Zeichen, dass er der Messias ist
- • Sie bewiesen seine göttliche Identität und Vollmacht
- • Der Fokus lag nicht auf körperlicher Heilung als Selbstzweck
- • Jesus zeigte durch Wunder: 'Ich bin das Licht der Welt', 'Ich bin das Brot des Lebens', 'Ich bin die Auferstehung und das Leben'
4. Glaube und Heilung
- • Entscheidend ist nicht die Größe des Glaubens, sondern an wen wir glauben
- • Ein kleiner Glaube an einen großen Gott genügt
- • Jesus hat niemanden wegen mangelndem Glauben abgewiesen, der zu ihm kam
- • Glaube zeigt sich im Handeln, im Vertrauen und in der Treue zu Gott
5. Umgang mit Krankheit und Leid
- • Wir dürfen und sollen Gott um Heilung bitten und ernst beten
- • Wir können alles zu Gott bringen - Sorgen, Zweifel, Ängste
- • Das 'Wie' der Antwort überlassen wir Gott allein
- • Nicht alle Fragen werden hier auf Erden beantwortet, manche erst in der Ewigkeit
6. Zeitliche und ewige Perspektive
- • Die theologische Spannung: 'schon jetzt, aber noch nicht'
- • Wir sind gerettet, aber leben noch unter den Konsequenzen des Sündenfalls
- • Unser Leib ist sterblich und wird krank, altert und stirbt
- • In der Ewigkeit wird es keine Krankheit, keinen Schmerz, keine Tränen mehr geben
- • Die Frage nach dem ewigen Aufenthaltsort ist entscheidender als zeitliches Leiden
7. Gottes Charakter
- • Gott ist nicht nur souverän, sondern auch barmherzig
- • Er ist gerecht und gnädig zugleich
- • Er sieht das Gesamtbild unseres Lebens und die Ewigkeit
- • Gott tut nichts Unheiliges, er ist kein Tyrann
- • Er ist immer bei uns, auch wenn wir es nicht fühlen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.
Aber wer glaubt unserer Predigt und wem wird der Arm des Herrn offenbart? ... Für wahr, er trug unsere Krankheit und lud unsere Schmerzen auf sich. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist wegen unserer Schuld verwundet und wegen unserer Sünde zerschlagen worden. Die Strafe liegt auf ihm, damit wir Frieden haben und durch seine Wunden sind wir geheilt. ... Darum will ich ihm an den großen Anteil geben. Und er soll mit Starken die Beute teilen, weil er sein Leben in den Tod gegeben hat, den Übeltätern gleich geachtet wurde und die Sünde Vieler getragen hat und für die Übeltäter betete.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen ... Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen. Und der Tod wird nicht mehr sein. Noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein. Denn das erste ist vergangen.
Höre, du Himmel, und horche auf, du Erde, denn der Herr hat geredet. Ich habe Söhne großgezogen und auferzogen. Sie aber haben mit mir gebrochen. ... Das ganze Haupt ist krank und das ganze Herz ist siech. Von der Fußsohle bis zum Haupt ist keine heile Stelle an ihm.
Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.
Nicht die Starken brauchen einen Arzt sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen Gerechte zu rufen sondern Sünder zur Buße.
Und es ist in keinem anderen das Heil. Denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.
Denn die Werke, die der Vater mir gegeben hat, dass ich sie vollende, die Werke selbst, die ich tue, zeugen von mir, dass der Vater mich gesandt hat.
Denn in ihm ist alles in den Himmel und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare. Es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte, alles ist durch ihn und zu ihm hingeschaffen. Und er ist vor allem und alles besteht durch ihn.
Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze verkauft und nicht einer von ihnen wird auf die Erde fallen ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Fürchtet euch nicht, ihr seid wertvoller als viele Sperlinge.
Weitere Referenzen
- → Römer 5
- → Römer 8
- → Römer 12
- → Offenbarung 22,3
- → Hebräer 11
- → Klagelieder 3,33
- → Johannes 8,44
- → Matthäus 8
- → Markus 6
- → Markus 9
- → Johannes 9
- → Johannes 10,25
- → Johannes 10,37
- → Johannes 14,11
- → Philipper 4
- → Jakobus 5
Praktische Anwendung (5)
- 1 Bedingungsloses Vertrauen auf Gott entwickeln: Lernen Sie, Gott in allen Umständen zu vertrauen und sich ihm hinzugeben, unabhängig davon, wie Ihre Situation aussieht. Beten Sie: 'Herr, dein Wille geschehe' und meinen Sie es von Herzen.
- 2 Alles im Gebet zu Gott bringen: Bringen Sie alle Sorgen, Ängste, Zweifel, Krankheiten und Nöte ernsthaft im Gebet vor Gott. Sie dürfen und sollen um Heilung bitten, aber überlassen Sie das 'Wie' und 'Wann' der Antwort Gott allein.
- 3 Ewige Perspektive einnehmen: Richten Sie Ihren Blick auf die Ewigkeit und fragen Sie sich: Wo werde ich die Ewigkeit verbringen? Diese Frage ist wichtiger als zeitliches Leiden. Leben Sie als Bürger des Himmels, nicht dieser Erde.
- 4 Gott in Leid näher kommen: Nutzen Sie Zeiten des Leides als Gelegenheit, Gott persönlicher zu erfahren und ihm näher zu kommen. Lassen Sie sich durch Schwierigkeiten zu Demut und Abhängigkeit von Gott führen.
- 5 Für kranke Geschwister beten und Fürbitte einlegen: Nehmen Sie aktiv am Gebetsleben der Gemeinde teil und beten Sie füreinander, besonders für kranke und leidende Geschwister. Tragen Sie die Lasten gemeinsam.