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ICF München

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Täglicher Impuls
Dienstag

Identität: Geliebt, bevor du etwas leistest

Bei der Taufe Jesu öffnet der Vater die Wolken und spricht drei Dinge aus, die jeder Mensch hören möchte: 'Das ist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen habe.' Jesus hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Wunder getan, keine Predigt gehalten, keine Kranken geheilt. Der Vater sprach diese Worte über ihn, einfach weil er IST. Viele von uns versuchen, unsere Identität durch Leistung, Social Media oder die Meinungen anderer zu finden. Doch der Feind greift nicht deine Fähigkeiten an, sondern deine Identität. Die Kultur sagt: 'Wenn du wirklich...' Aber Gott sagt: 'Du BIST mein geliebtes Kind.' Bevor du in eine Beziehung gehst, bevor du eine Familie gründest, musst du wissen, wer du bist. Du bist geliebt, gewählt und gefeiert durch Gott – nicht wegen dem, was du tust, sondern weil du sein Kind bist.

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Bei der Taufe Jesu öffnet der Vater die Wolken und spricht drei Dinge aus, die jeder Mensch hören möchte: 'Das ist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen habe.' Jesus hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Wunder getan, keine Predigt gehalten, keine Kranken geheilt. Der Vater sprach diese Worte über ihn, einfach weil er IST. Viele von uns versuchen, unsere Identität durch Leistung, Social Media oder die Meinungen anderer zu finden. Doch der Feind greift nicht deine Fähigkeiten an, sondern deine Identität. Die Kultur sagt: 'Wenn du wirklich...' Aber Gott sagt: 'Du BIST mein geliebtes Kind.' Bevor du in eine Beziehung gehst, bevor du eine Familie gründest, musst du wissen, wer du bist. Du bist geliebt, gewählt und gefeiert durch Gott – nicht wegen dem, was du tust, sondern weil du sein Kind bist.

Matthäus 3,17
Gebet

Danke dem Vater dafür, dass er stolz auf dich ist und dich liebt – nicht wegen deiner Leistungen, sondern einfach weil du sein Kind bist.

Herausforderung

Versuchst du, deine Identität durch Leistung zu verdienen, oder ruhst du in der Tatsache, dass du bereits geliebt und angenommen bist?

Aufnahme vom 19. Juli 2026

Predigt

Warum wir uns trotz vieler Menschen einsam fühlen | Tobias Teichen

Sonntag, 19. Juli 2026
Daniel (drei Männer im Feuerofen)
Kernaussage

Jesus starb am Kreuz, damit eine neue Art von Gemeinschaft möglich wird - sowohl mit Gott als auch mit anderen Menschen. Wir müssen lernen, drei Hürden zu überwinden (Individualismus, Angst und Idealismus), um authentische Gemeinschaft nach Jesu Vorbild zu leben, die durch Unperfektheit, Authentizität und gegenseitige Liebe gekennzeichnet ist.

Tobias Teichen predigt über Einsamkeit trotz vieler sozialer Kontakte und wie Jesus ein völlig anderes Modell von Gemeinschaft vorlebt. Er erklärt zunächst den Umgang mit einem aktuellen Trauerfall in der Gemeinde, wo für Heilung gebetet wurde, die Person aber verstarb. Teichen identifiziert drei Haupthürden für echte Gemeinschaft: Individualismus (die Suche nach Menschen, die genau wie wir sind), Angst (vor dem Gekanntwerden mit allen Schwächen) und Idealismus (unrealistische Erwartungen an Gemeinschaft, Familie und Leiterschaft). Er betont, dass Jesus bewusst eine heterogene Gruppe von Jüngern zusammenstellte und dass authentische Leiterschaft bedeutet, mit Schwächen zu leiten. Die Predigt schließt mit praktischen Zielen für Kleingruppen: persönlich werden, Gott erleben und geistlich wachsen. Teichen ruft dazu auf, aktiv in Gemeinschaft zu investieren statt passiv auf die perfekte Gemeinschaft zu warten, und feiert mit der Gemeinde das Abendmahl als Zeichen der Versöhnung und neuen Gemeinschaft durch Christus.
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Tobias Teichen predigt über Einsamkeit trotz vieler sozialer Kontakte und wie Jesus ein völlig anderes Modell von Gemeinschaft vorlebt. Er erklärt zunächst den Umgang mit einem aktuellen Trauerfall in der Gemeinde, wo für Heilung gebetet wurde, die Person aber verstarb. Teichen identifiziert drei Haupthürden für echte Gemeinschaft: Individualismus (die Suche nach Menschen, die genau wie wir sind), Angst (vor dem Gekanntwerden mit allen Schwächen) und Idealismus (unrealistische Erwartungen an Gemeinschaft, Familie und Leiterschaft). Er betont, dass Jesus bewusst eine heterogene Gruppe von Jüngern zusammenstellte und dass authentische Leiterschaft bedeutet, mit Schwächen zu leiten. Die Predigt schließt mit praktischen Zielen für Kleingruppen: persönlich werden, Gott erleben und geistlich wachsen. Teichen ruft dazu auf, aktiv in Gemeinschaft zu investieren statt passiv auf die perfekte Gemeinschaft zu warten, und feiert mit der Gemeinde das Abendmahl als Zeichen der Versöhnung und neuen Gemeinschaft durch Christus.

Hauptthemen (5)

1. Umgang mit Leid und Heilungsgebet

  • Die Familie Grebe wurde von der Gemeinde im Glauben für Heilung unterstützt, aber Lena Marie ist verstorben
  • Gott kann sofort heilen, im Prozess heilen oder durch den Tod in die Ewigkeit heilen
  • Wir sollen mutig für Wunder beten mit der Haltung 'auch wenn nicht' (wie Daniel im Feuerofen)
  • Es geht nicht um Schuldfragen, sondern um Gehorsam und Vertrauen auf Gottes Souveränität
  • Die Kirche hat eine Fehlerkultur - lieber zu mutig beten als ängstlich angepasst sein

2. Drei Hürden zur Gemeinschaft

  • Individualismus: Selbstverwirklichungsorientierung, Suche nach Menschen, die genau zu mir passen
  • Angst: Furcht davor, wirklich gekannt zu werden mit allen Schwächen und Abgründen
  • Idealismus: Unrealistische Vorstellungen von perfekter Gemeinschaft, perfekten Partnern, perfekten Leitern
  • Diese Hürden müssen aktiv überwunden werden, um zu echter Gemeinschaft zu gelangen

3. Jesu Modell von Gemeinschaft

  • Jesu erste Small Group war hochexplosiv: Fischer, Zöllner (Matthäus), Widerstandskämpfer (Simon der Zelot)
  • Jesus lud nicht nach Gemeinsamkeiten ein, sondern Gemeinschaft entstand unterwegs
  • Leiterschaft ist immer unperfekt, wenn Menschen beteiligt sind
  • Authentizität ist wichtiger als Performance - wir müssen lernen, trotz unserer Schwächen zu leiten
  • Es gibt keine perfekten Menschen - alle Erwartungen von Perfektion gehören nur zu Gott

4. Drei Ziele für Small Groups und Teams

  • Persönlich werden: Alltag miteinander teilen, gemeinsam essen, besondere Erlebnisse, Sünden bekennen
  • Gott erleben: Gemeinsam beten, Praise Reports teilen, neue Dinge ausprobieren, Wunder erwarten
  • Geistlich wachsen: Small Group Programme nutzen, geistliche Gaben ausprobieren, einander ermutigen und aufbauen

5. Das 'Einander' der Bibel

  • Die Bibel verwendet häufig den Imperativ (Aufforderungsform) beim Wort 'einander'
  • Liebe einander, dient einander, vergebt einander, ermutigt einander, betet füreinander
  • Es ist eine aktive Entscheidung erforderlich, nicht passives Warten auf perfekte Gemeinschaft
  • Gemeinschaft erfordert Risiko, Investition und Überwindung

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Daniel (drei Männer im Feuerofen)

Unser Gott kann uns retten, auch wenn du uns jetzt in diesen Feuerofen reinschmeißt, unser Gott kann uns retten. Aber auch wenn nicht, wir werden trotzdem nicht von Gott lassen.

2. Samuel (David und sein Sohn)

Wer weiß, vielleicht kann ich Gott einfach dazu überzeugen, dass mein Sohn weiterlebt. (David betete und fastete, und als sein Sohn starb, stand er auf, wusch sich und betete Gott an)

Weitere Referenzen

  • Hebräerbrief
  • Markus (Jesus definiert Familie neu: Wer den Willen meines Vaters tut, der ist für mich Bruder, Schwester, Mutter)
  • Verschiedene neutestamentliche Stellen zum Thema 'einander': Habt Frieden miteinander, wascht einander die Füße, liebt einander, ermahnt einander, vergebt einander, ertragt einander, dient einander, betet füreinander, etc.

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Aktiv Gemeinschaft suchen: Warte nicht passiv auf die perfekte Gemeinschaft, sondern entscheide dich bewusst, die drei Hürden (Individualismus, Angst, Idealismus) mit Gottes Hilfe zu überwinden und dich für Gemeinschaft zu öffnen.
  • 2 Authentisch leben statt performen: Lebe echt in deinen Beziehungen - in Familie, Kirche und Small Groups. Teile deine Schwächen und Herausforderungen, damit andere erleben können, wie Gott durch Vergebung, Heilung und Veränderung wirkt.
  • 3 Small Group Ziele umsetzen: Gestalte deine Small Group oder Team Group bewusst mit den drei Zielen: Persönlich werden (gemeinsam essen, Alltag teilen), Gott erleben (zusammen beten, Praise Reports teilen) und geistlich wachsen (Small Group Programme nutzen, geistliche Gaben ausprobieren).
  • 4 Mutig für Wunder beten: Bete mutig für Heilung und Wunder mit der Haltung 'auch wenn nicht' - gehe voll für das Wunder, während du gleichzeitig Gott vertraust, auch wenn er anders handelt als erwartet.
  • 5 Realistische Erwartungen an Leiter und Menschen: Erkenne, dass alle Erwartungen an Perfektion nur bei Gott erfüllt werden können. Bringe unrealistische Ansprüche an Leiter, Eltern oder Partner ans Kreuz und lerne, Menschen in ihrer Unperfektheit anzunehmen.
  • 6 Das 'Einander' praktizieren: Setze die biblischen 'Einander'-Gebote aktiv um: Liebe einander, diene einander, vergib einander, ermutige einander, bete füreinander - in konkreten Beziehungen und Alltagssituationen.