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ICF Wien

Lerchenfelder Straße 35/1a, 1070 Wien, Österreich

ICF Wien ist eine Freikirche auf biblischer Grundlage, Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Reiße die Altäre nieder

Bevor Gideon in den Kampf ziehen konnte, gab Gott ihm einen klaren Auftrag: Reiße die falschen Altäre nieder. Im Land gab es Götzen, die das Volk von Gott wegzogen. Diese mussten zuerst weg, bevor Gottes Geist auf Gideon ruhen konnte. Bei uns heute sind diese Altäre oft unsichtbarer – es sind Lügengebäude in unseren Köpfen. Falsche Glaubenssätze wie: 'Wenn ich erst Familie habe, wird alles gut.' 'Wenn ich mehr Me-Time hätte.' 'Wenn ich ein besseres Mindset entwickelt habe, dann kann Gott mich gebrauchen.' Es sind falsche Prioritäten, Verletzungen aus der Vergangenheit, oder die Lüge, dass du nicht gut genug bist. Gott fordert dich auf: Was muss in deinem Leben niedergerissen werden? Welche Lügen glaubst du über dich selbst, über Gott, über deine Berufung? Erst wenn diese Altäre fallen, kann der Geist Gottes frei auf dir ruhen und durch dich wirken.

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Bevor Gideon in den Kampf ziehen konnte, gab Gott ihm einen klaren Auftrag: Reiße die falschen Altäre nieder. Im Land gab es Götzen, die das Volk von Gott wegzogen. Diese mussten zuerst weg, bevor Gottes Geist auf Gideon ruhen konnte. Bei uns heute sind diese Altäre oft unsichtbarer – es sind Lügengebäude in unseren Köpfen. Falsche Glaubenssätze wie: 'Wenn ich erst Familie habe, wird alles gut.' 'Wenn ich mehr Me-Time hätte.' 'Wenn ich ein besseres Mindset entwickelt habe, dann kann Gott mich gebrauchen.' Es sind falsche Prioritäten, Verletzungen aus der Vergangenheit, oder die Lüge, dass du nicht gut genug bist. Gott fordert dich auf: Was muss in deinem Leben niedergerissen werden? Welche Lügen glaubst du über dich selbst, über Gott, über deine Berufung? Erst wenn diese Altäre fallen, kann der Geist Gottes frei auf dir ruhen und durch dich wirken.

Richter 6,25-27
Gebet

Heiliger Geist, zeige mir die Lügengebäude in meinem Herzen. Gib mir die Kraft, diese Altäre niederzureißen und Raum für deine Wahrheit zu schaffen.

Herausforderung

Welche Lügen oder falschen Glaubenssätze halten mich gefangen? Was sind die 'Altäre' in meinem Leben, die Gott heute niederreißen möchte?

Aufnahme vom 5. Juli 2026

Predigt

Wie bringen wir die gute Nachricht von Jesus an alle Menschen? | Mario Mijic | ICF Wien

Sonntag, 5. Juli 2026
1. Johannes 3,16-18
Kernaussage

Die Kernbotschaft ist, dass Christen die bedingungslose Liebe Gottes, die sie selbst erfahren haben, aktiv und konkret an alle Menschen weitergeben sollen - nicht nur in Worten, sondern durch Taten, Dienst und vollständige Hingabe. Dabei müssen wir bereit sein, auf eigene Rechte zu verzichten und uns allen Menschen relevant zuzuwenden, damit das Evangelium keine Hindernisse erfährt.

Ein Sonntagsgottesdienst des ICF Wien zu Beginn der Summer Celebrations. Mario Mijic aus ICF Klagenfurt predigt über die Weitergabe des Evangeliums und die Liebe Gottes. Er erzählt von seiner persönlichen Begegnung mit Gott vor 15 Jahren und fragt, wie Christen die gute Nachricht von Jesus an alle Menschen bringen können. Die zentrale Botschaft: Christen sollen wie Paulus auf ihre Rechte verzichten, um dem Evangelium kein Hindernis zu sein. Sie sollen allen Menschen in Wort und Tat dienen, relevant sein für ihre Mitmenschen und die Liebe Gottes fließen lassen - nicht nur in Worten, sondern durch ihr ganzes Leben. Mario betont den ICF-Wert "relevant" und ermutigt, sich zu fragen: Was braucht mein Gegenüber wirklich? Er fordert die Gemeinde heraus, Verletzungen und Rechtsansprüche loszulassen, damit Gottes Liebe ungehindert durch sie fließen kann. Der Gottesdienst beinhaltet ausgiebige Worship-Zeit und das gemeinsame Abendmahl als Erinnerung daran, dass Jesus auf sein Recht verzichtet hat, um Menschen zu lieben und zu retten.
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Ein Sonntagsgottesdienst des ICF Wien zu Beginn der Summer Celebrations. Mario Mijic aus ICF Klagenfurt predigt über die Weitergabe des Evangeliums und die Liebe Gottes. Er erzählt von seiner persönlichen Begegnung mit Gott vor 15 Jahren und fragt, wie Christen die gute Nachricht von Jesus an alle Menschen bringen können. Die zentrale Botschaft: Christen sollen wie Paulus auf ihre Rechte verzichten, um dem Evangelium kein Hindernis zu sein. Sie sollen allen Menschen in Wort und Tat dienen, relevant sein für ihre Mitmenschen und die Liebe Gottes fließen lassen - nicht nur in Worten, sondern durch ihr ganzes Leben. Mario betont den ICF-Wert "relevant" und ermutigt, sich zu fragen: Was braucht mein Gegenüber wirklich? Er fordert die Gemeinde heraus, Verletzungen und Rechtsansprüche loszulassen, damit Gottes Liebe ungehindert durch sie fließen kann. Der Gottesdienst beinhaltet ausgiebige Worship-Zeit und das gemeinsame Abendmahl als Erinnerung daran, dass Jesus auf sein Recht verzichtet hat, um Menschen zu lieben und zu retten.

Hauptthemen (6)

1. Persönliche Gottesbegegnung und der Wunsch, Liebe weiterzugeben

  • Vor 15 Jahren erste intensive Begegnung mit Gottes Liebe in einer katholischen Kirche
  • Beobachtung uninteressierter Menschen während der Messe weckte tiefes Verlangen, anderen von Gottes Liebe zu erzählen
  • Seither beschäftigt die Frage: Wie können wir Menschen erreichen, damit sie diese Liebe erleben?
  • Das Feuer für Gott muss aktiv am Leben erhalten werden, auch durch schwierige Zeiten

2. Auf Rechte verzichten um des Evangeliums willen

  • Paulus als Vorbild: Er verzichtete auf legitime Rechte (Ehe, finanzielle Unterstützung), um dem Evangelium kein Hindernis zu sein
  • Wir verschließen oft unser Herz durch berechtigte Verletzungen, Enttäuschungen und Rechtsansprüche
  • Echter christlicher Frieden kommt nur, wenn wir Rechte aufgeben und Liebe fließen lassen
  • Jesus selbst gab seine göttlichen Rechte auf, um uns zu lieben und zu retten

3. Allen alles werden - Paulus' Prinzip der Anpassung

  • Paulus wurde Juden wie ein Jude, Gesetzlosen wie ein Gesetzloser, Schwachen wie ein Schwacher
  • Nicht Selbsterhöhung, sondern demütige Annäherung an verschiedene Menschengruppen
  • Ziel ist nicht politische Positionierung, sondern dass jeder Mensch gerettet wird
  • Es gibt viele verschiedene Gruppen in unserer Gesellschaft - jeder hat einen Schlüssel zum Herzen

4. Relevant sein - nicht nur Worte, sondern Taten

  • Liebe nicht nur mit Worten und der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit (1. Johannes 3)
  • Der ICF-Wert 'relevant' bedeutet: Menschen das geben, was sie wirklich brauchen, nicht was wir erzählen wollen
  • Relevanz entsteht an der Schnittstelle zwischen unseren Erfahrungen und den Bedürfnissen des anderen
  • Beispiel der betrunkenen Frau: Gebet um den 'Schlüssel zum Herzen' des Menschen
  • Nicht Schema oder Struktur, sondern Sensibilität für den Heiligen Geist und die Person

5. Echte christliche Freiheit durch vollständige Versorgung in Gottes Liebe

  • Paulus war so frei, dass er allen dienen konnte, weil sein Herz grundversorgt war
  • Freiheit bedeutet nicht, auf eigenen Rechten zu bestehen, sondern frei zu sein zum Dienst
  • Gottes Liebe ist wie fließendes Wasser - sie muss durch uns hindurchfließen, nicht gestaut werden
  • Wenn unser Herz voll ist mit Gottes Liebe, können wir selbst schwierigsten Menschen dienen

6. Die Ernsthaftigkeit der Verantwortung

  • Matthäus 18,6: Wer Menschen vom Glauben abbringt, dem wäre es besser, mit Mühlstein ins Meer geworfen zu werden
  • Es geht um Leben und Tod - wie wir Menschen begegnen ist nicht egal
  • Ehrfurcht vor Gott und vor Menschen in unserer Begegnung
  • Wir müssen uns fragen: Bringe ich Menschen näher zu Jesus oder weiter weg?

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Johannes 3,16-18

Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat. Und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.

1. Korinther 4,16

Darum ermahne ich euch, haltet euch an mein Vorbild.

1. Korinther 9,12

Wenn andere an dem Recht über euch Anteil haben, nicht erst recht wir. Wir haben aber von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Evangelium Christi kein Hindernis bereiten.

1. Korinther 9,19-22

Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht. Ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin, damit ich die, welche unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz, obwohl ich nicht ohne Gesetz vor Gott bin, sondern unter dem Gesetz Christi. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.

1. Timotheus 2,4

Er, Gott, möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt.

Matthäus 18,6

Wer aber eines dieser Kinder, die mir vertrauen, vom rechten Glauben abbringt, für den wäre es besser, er würde mit einem schweren Müllstein um den Hals ins Meer geworfen werden.

Philipper 2,6-11

Obwohl er, Jesus, Gott war, bestand er nicht auf seinen göttlichen Rechten. Er verzichtete auf alles. Er nahm die niedrige Stellung eines Dieners an und wurde als Mensch geboren und als solcher erkannt. Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, indem er wie ein Verbrecher am Kreuz starb. Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm den Namen gegeben, der höher ist als alle anderen Namen. Vor diesem Namen sollen sich alle Knie beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und zur Ehre Gottes des Vaters werden alle bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist.

Weitere Referenzen

  • Geschichte vom barmherzigen Samariter
  • Apostelgeschichte (Paulus' Steinigung und anschließende Predigt)
  • 1. Korinther 9 (Paulus über seine Rechte als Apostel)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Persönliche Herzensüberprüfung: Wo bin ich im Recht?: Frage dich selbst und Gott: Wo bestehe ich auf meinem Recht? Wo bin ich verletzt, beleidigt oder enttäuscht und halte daran fest? Bitte Gott, diese Rechte von dir zu nehmen, damit sein Evangelium durch dich fließen kann.
  • 2 Bete um den Schlüssel zum Herzen der Menschen: Wenn du Menschen begegnest, bete innerlich: 'Gott, was ist der Schlüssel zum Herzen dieses Menschen? Wie kann ich relevant sein? Welche Worte soll ich verwenden?' Suche nach der Schnittstelle zwischen deinen Erfahrungen und ihren Bedürfnissen.
  • 3 Liebe nicht nur in Worten, sondern in Taten zeigen: Überprüfe deine Beziehungen: Erleben die Menschen um dich herum wirklich deine Liebe durch konkrete Taten, Dienst und Hingabe - oder bleibst du nur bei Worten? Suche nach praktischen Wegen, Liebe sichtbar zu machen.
  • 4 Werde allen alles - gehe auf verschiedene Menschen zu: Verlasse deine Komfortzone und deine Urteile über verschiedene Menschengruppen. Frage dich: Für welche Gruppe von Menschen hat Gott mich berufen? Wie kann ich ihre Sprache sprechen und ihre Sehnsucht verstehen, ohne meine Identität in Christus zu verlieren?
  • 5 Halte dein Herz offen und lass Gottes Liebe fließen: Erkenne, dass Gottes Liebe wie fließendes Wasser ist - sie muss durch dich hindurchfließen. Entferne die 'Deckel' auf deinem Herzen durch Vergebung, Heilung und tägliche Begegnung mit Gott, damit du anderen aus der Fülle dienen kannst.