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ICF Wien

Lerchenfelder Straße 35/1a, 1070 Wien, Österreich

ICF Wien ist eine Freikirche auf biblischer Grundlage, Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.

Täglicher Impuls
Samstag

Ersetze Lüge durch Wahrheit

Es reicht nicht, Gedankengebäude niederzureißen – wir müssen sie ersetzen! Wir können nicht einfach nichts denken. Wenn wir Lügengedanken rauswerfen, müssen wir sie durch göttliche Wahrheit ersetzen. Wie kommen wir zu dieser göttlichen Wahrheit? Indem wir unsere Bibel lesen! Es ist oft so einfach, aber so schwierig, weil wir es einfach nicht machen. Ohne Gottes Wort haben wir nichts, womit wir neue, gute Gedankenmuster aufbauen können. Beispiel: Ersetze die Lüge der Angst und Überforderung durch 2. Timotheus 1,7: 'Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.' Proklamiere das laut! Suche dir Bibelstellen, die genau in deine individuelle Gedankensituation hineinsprechen. Wenn du das laut proklamierst, fängst du an zu glauben. Dann fühlst du dich plötzlich voller Kraft, voller Liebe, besonnen und selbstbeherrscht.

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Es reicht nicht, Gedankengebäude niederzureißen – wir müssen sie ersetzen! Wir können nicht einfach nichts denken. Wenn wir Lügengedanken rauswerfen, müssen wir sie durch göttliche Wahrheit ersetzen. Wie kommen wir zu dieser göttlichen Wahrheit? Indem wir unsere Bibel lesen! Es ist oft so einfach, aber so schwierig, weil wir es einfach nicht machen. Ohne Gottes Wort haben wir nichts, womit wir neue, gute Gedankenmuster aufbauen können. Beispiel: Ersetze die Lüge der Angst und Überforderung durch 2. Timotheus 1,7: 'Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.' Proklamiere das laut! Suche dir Bibelstellen, die genau in deine individuelle Gedankensituation hineinsprechen. Wenn du das laut proklamierst, fängst du an zu glauben. Dann fühlst du dich plötzlich voller Kraft, voller Liebe, besonnen und selbstbeherrscht.

2. Timotheus 1,7
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, dir die Schlüssel-Bibelstellen für deine individuelle Situation zu zeigen. Beginne, sie täglich zu proklamieren.

Herausforderung

Welche Bibelstelle brauche ich, um meine spezifischen Lügengedanken durch Gottes Wahrheit zu ersetzen?

Aufnahme vom 6. September 2026

Predigt

Entdecke die Kraft des Vater Unser | Robert Bauer | ICF Wien

Sonntag, 6. September 2026
Matthäusevangelium (Vaterunser)
Kernaussage

Das Vaterunser lehrt uns, dass beim Beten Gottes Prioritäten zu unseren Prioritäten werden sollen, nicht umgekehrt. Durch Gebet werden wir transformiert und lernen, dass Gott selbst - nicht die Dinge dieser Welt - die wahre Substanz und Erfüllung unseres Lebens ist.

In diesem Gottesdienst von ICF Wien hält Robert Bauer eine Predigt über das Vaterunser und dessen geistliche Kraft. Er erklärt, dass beim Beten nicht unsere Prioritäten zu Gottes Prioritäten werden, sondern Gottes Prioritäten zu unseren. Das Vaterunser lehrt uns, Gottes Willen über unseren eigenen zu stellen. Robert geht Zeile für Zeile durch das Gebet und erklärt jede Bitte: Gott als Vater anzusprechen bedeutet familiäre Nähe; sein Name soll geheiligt werden durch Ehrfurcht; sein Reich soll in uns kommen und uns transformieren; sein Wille soll in unserem Alltag geschehen; das tägliche Brot meint sowohl physische als auch geistliche Nahrung; wir brauchen ständig Vergebung; und wir sollen Versuchung durchstehen. Die Predigt endet mit der Erinnerung, dass Gott alle Macht, Kraft und Herrlichkeit hat, und dass wir in unserer Schwäche auf seine Stärke vertrauen können. Der Gottesdienst beinhaltet auch Worship-Lieder, Ankündigungen für die Men's Night, und das Abendmahl.
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In diesem Gottesdienst von ICF Wien hält Robert Bauer eine Predigt über das Vaterunser und dessen geistliche Kraft. Er erklärt, dass beim Beten nicht unsere Prioritäten zu Gottes Prioritäten werden, sondern Gottes Prioritäten zu unseren. Das Vaterunser lehrt uns, Gottes Willen über unseren eigenen zu stellen. Robert geht Zeile für Zeile durch das Gebet und erklärt jede Bitte: Gott als Vater anzusprechen bedeutet familiäre Nähe; sein Name soll geheiligt werden durch Ehrfurcht; sein Reich soll in uns kommen und uns transformieren; sein Wille soll in unserem Alltag geschehen; das tägliche Brot meint sowohl physische als auch geistliche Nahrung; wir brauchen ständig Vergebung; und wir sollen Versuchung durchstehen. Die Predigt endet mit der Erinnerung, dass Gott alle Macht, Kraft und Herrlichkeit hat, und dass wir in unserer Schwäche auf seine Stärke vertrauen können. Der Gottesdienst beinhaltet auch Worship-Lieder, Ankündigungen für die Men's Night, und das Abendmahl.

Hauptthemen (9)

1. Das Wesen des Betens

  • • Beten ist ein interaktiver Prozess der Herzensveränderung zwischen Gott und uns
  • • Durch Beten werden nicht meine Prioritäten zu Gottes Prioritäten, sondern Gottes Prioritäten zu meinen Prioritäten
  • • Die Beziehung zu Gott kann so elementar und selbstverständlich sein wie die des Babys zur Mutterbrust
  • • Beten bedeutet, bereit zu sein zu hören, was Gott wichtig ist, nicht nur ihm zu sagen, was uns wichtig ist

2. Unser Vater im Himmel

  • • Gott lässt sich als Vater ansprechen - eine Beziehung voller Wärme und Herzlichkeit
  • • Wir beten als Familie, gemeinsam mit Jesus als unserem großen Bruder
  • • Himmel ist keine Ortsangabe, sondern eine Qualitätsbezeichnung - Gott lebt in Vollkommenheit, Frieden und Perfektion
  • • Gott ist kein zorniger oder unzufriedener Gott, sondern ein glücklicher Gott, der uns aus seiner Fülle beschenken kann
  • • Die Frage ist: Ist Gott nur Zuckerguss auf unserem Lebenskuchen oder ist er der Kuchen selbst - die Substanz unseres Lebens?

3. Dein Name werde geheiligt

  • • Gottes Namen (Yahweh, Jesus, Heiliger Geist) sollen in Ehren gehalten werden
  • • Heiligen bedeutet ernst nehmen - Gottes Willen auch wirklich tun
  • • Ehrfurcht vor Gott heißt, ihn nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben ernst zu nehmen
  • • Gott soll in unserem Leben einen Platz haben wie die Oma, über die niemand einen schmutzigen Witz machen darf

4. Dein Reich komme

  • • Gottes Reich ist dort, wo sein Wille unmittelbar geschieht
  • • Diese Bitte ist eine Bitte um Charaktertransformation
  • • Wir bieten Gott an, unseren kleinen Machtbereich seinem Reich anzugliedern
  • • Zu Gottes Reich kommen können wir nichts beitragen - wir müssen es erbitten

5. Dein Wille geschehe

  • • Dass Gottes Wille geschieht, dazu können wir viel beitragen durch unser Handeln
  • • Gott will unser Bundeskanzler, Finanzminister und Verteidigungsminister sein
  • • Es geht nicht primär um Weltpolitik, sondern um unsere kleine Alltagspolitik
  • • Wir müssen uns entscheiden: entweder Gottes Wille oder unser Wille - beides zusammen geht nicht

6. Unser tägliches Brot

  • • Es geht nicht nur um physisches Essen, sondern vor allem um Nahrung für unsere Seele
  • • Die Lieblingsspeise unserer Seele ist Jesus
  • • Wir sind dafür gemacht, etwas Überwältigendes anzubeten - und das soll Gott sein
  • • Gott ist 'utterly and completely delightful' - zutiefst ein Genuss
  • • Die schönsten Dinge dieser Welt vergehen wie Laub im Herbst, aber Gott bleibt

7. Vergib uns unsere Schuld

  • • Wir brauchen ständig Vergebung, aber die gute Nachricht ist: wir bekommen sie auch
  • • Es ist skandalös leicht, Vergebung von Gott zu bekommen seit Jesus am Kreuz starb
  • • Sünde ist wie Rauchen - wir lassen etwas Giftiges in das feine Gewebe unseres Herzens eindringen
  • • Salomo sagt: Behüte dein Herz, denn daraus fließt dein Leben

8. Führe uns nicht in Versuchung

  • • Versuchung ist nicht Sünde, sondern Prüfung unseres Glaubens
  • • Die böse Macht kann uns zu nichts zwingen, sie kann uns nur locken
  • • Der richtige Umgang mit Versuchung: durchfahren wie der Railjet - nicht stehen bleiben
  • • Unser Beitrag: in enger Verbindung mit Jesus bleiben

9. Dein ist das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit

  • • Diese Begründung zeigt, warum Beten sinnvoll ist
  • • Wenn wir schwach sind, können wir sagen: 'Ja, aber mein Papi nicht - mein Papi hat alle Möglichkeiten'
  • • Gott hat alle Ressourcen, alle Möglichkeiten, alles in seiner Hand
  • • Mit Jesus sind wir stark, auch wenn wir uns selbst schwach fühlen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäusevangelium (Vaterunser)

Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, dein Wille geschehe, unser tägliches Brot gib uns heute, vergib uns unsere Schuld wie auch wir vergeben unseren Schuldigern, führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

Lukasevangelium (Vaterunser)

Weitere Referenzen

  • → Psalm 139 (man kann Gott nicht davonlaufen, er ist überall nah)
  • → Sprüche/Salomo (Behüte dein Herz)
  • → Paulus (Ich lebe nicht mehr, sondern Christus lebt in mir)
  • → Bibel allgemein (Für euch streitet Gott der Herr, und ihr werdet stille sein)
  • → Bibel allgemein (Wir sollen für die Regierung beten)
  • → Bibel allgemein (Lasst euch versöhnen mit Gott)
  • → Bibel allgemein (Woher wollt ihr wissen, was morgen ist? Heute ist der Tag des Heils)
  • → Apostelgeschichte (Sie trafen sich im Tempel und in den Häusern)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Prioritäten neu ausrichten: Beim Beten bewusst nicht nur eigene Wünsche vortragen, sondern fragen: Was ist dir wichtig, Gott? Bereit sein, dass Gottes Prioritäten zu meinen Prioritäten werden und nicht umgekehrt.
  • 2 Gott zur Substanz des Lebens machen: Sich die Frage stellen: Ist Gott nur Zuckerguss auf meinem Lebenskuchen oder ist er der Kuchen selbst? Gott nicht nur als Ergänzung, sondern als Zentrum und Substanz des Lebens annehmen.
  • 3 Das Herz behüten: Bewusst darauf achten, was wir in unser Innenleben hineinlassen - welche Gedanken, Medien, Beziehungen. Sünde ist wie Rauchen: sie bringt Schädliches in das feine Gewebe unseres Herzens.
  • 4 Mit Versuchung richtig umgehen: Bei Versuchungen nicht stehen bleiben und nachdenken, sondern wie der Railjet durchfahren. In enger Verbindung mit Jesus bleiben durch Gebet, Bibellesen und Gemeinschaft.
  • 5 In einer Small Group verbindlich leben: Nicht nur im Großen (Gottesdienst) Christ sein, sondern auch im Kleinen (Small Group). Dort wird Glaube praktisch, persönlich und vertieft. Wenn keine Group vorhanden: selbst eine gründen.
  • 6 Gottes Willen im Alltag konkret tun: In der persönlichen 'Regierung' des Lebens Gott zum Bundeskanzler, Finanzminister und Verteidigungsminister machen. Konkret bedeutet das: Freundlichkeit zur Familie auch an schlechten Tagen, nicht auf die Regierung schimpfen sondern für sie beten, Gott die Finanzen anvertrauen.