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Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls

Nicht zu früh aufgeben

Jesus lädt uns ein: 'Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch geöffnet.' Diese drei Worte sind keine verschiedenen Schritte, sondern eine Steigerung desselben Gedankens. Echter Glaube bedeutet, nicht zu früh aufzugeben. Wir kennen das alle: Am Anfang suchen wir mit hoher Konzentration, dann wird es unklar, und am Ende ist es nur noch anstrengend. Doch die Frage ist nicht, ob wir fähig sind zu suchen, sondern wie wichtig uns etwas ist. Denk an die vier Männer, die ihr Dach öffneten, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen. Sie hätten aufgeben können, als die Menschenmenge den Weg versperrte. Stattdessen wurden sie kreativ und blieben dran. Vielleicht hast auch du zu früh aufgehört zu beten, zu suchen oder anzuklopfen. Heute könnte der Tag sein, an dem Gott dir sagt: Geh nochmal hin, klopf nochmal an.

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Jesus lädt uns ein: 'Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch geöffnet.' Diese drei Worte sind keine verschiedenen Schritte, sondern eine Steigerung desselben Gedankens. Echter Glaube bedeutet, nicht zu früh aufzugeben. Wir kennen das alle: Am Anfang suchen wir mit hoher Konzentration, dann wird es unklar, und am Ende ist es nur noch anstrengend. Doch die Frage ist nicht, ob wir fähig sind zu suchen, sondern wie wichtig uns etwas ist. Denk an die vier Männer, die ihr Dach öffneten, um ihren gelähmten Freund zu Jesus zu bringen. Sie hätten aufgeben können, als die Menschenmenge den Weg versperrte. Stattdessen wurden sie kreativ und blieben dran. Vielleicht hast auch du zu früh aufgehört zu beten, zu suchen oder anzuklopfen. Heute könnte der Tag sein, an dem Gott dir sagt: Geh nochmal hin, klopf nochmal an.

Matthäus 7,7-8
Gebet

Bitte Gott, dir neu Mut zu geben, dranzubleiben – auch wenn die Antwort noch nicht sichtbar ist.

Herausforderung

Wo in deinem Leben hast du vielleicht zu früh aufgehört zu beten oder zu suchen?

Aufnahme vom 15. März 2026

Predigt

Richten ohne zu verurteilen (Mt 7,1–5) | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl

Sonntag, 15. März 2026
Jakobus 5,13
Kernaussage

Bevor wir andere beurteilen, müssen wir uns selbst prüfen und unsere eigenen Fehler erkennen. Jesus lehrt uns, dass wir den Balken in unserem eigenen Auge entfernen sollen, bevor wir den Splitter im Auge unseres Bruders ansprechen. Diese Haltung der Demut und Selbstreflexion verändert unseren Umgang mit anderen und schafft eine Kultur der Gnade.

Dieser Gottesdienst der Kirche im Brauhaus ist geprägt von einer Predigt über Matthäus 7,1-5 zum Thema "Richten ohne zu verurteilen" sowie einer besonderen Tauffeier mit 14 Täuflingen. Die Predigt betont, dass Jesus nicht verbietet, Fehler bei anderen anzusprechen, sondern fordert, zuerst den eigenen "Balken" im Auge zu erkennen, bevor man den "Splitter" beim anderen anspricht. Es geht um Demut, Selbstreflexion und die Einsicht, dass wir alle Gottes Gnade brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Lobpreiszeit, Gebetsmomente und einen besonderen Schwerpunkt auf der Taufe von 14 Personen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Glaubensgeschichten. Jeder Täufling erhält einen persönlichen Taufvers aus der Bibel und bezeugt öffentlich seinen Glauben an Jesus Christus. Die Gemeinde feiert gemeinsam diese Entscheidungen und die Täuflinge werden am Ende gesegnet. Der Gottesdienst schließt mit Ankündigungen über kommende Veranstaltungen, darunter die nächste Taufe am 14. Juni und ein Taufinfoabend am 26. April.
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Dieser Gottesdienst der Kirche im Brauhaus ist geprägt von einer Predigt über Matthäus 7,1-5 zum Thema "Richten ohne zu verurteilen" sowie einer besonderen Tauffeier mit 14 Täuflingen. Die Predigt betont, dass Jesus nicht verbietet, Fehler bei anderen anzusprechen, sondern fordert, zuerst den eigenen "Balken" im Auge zu erkennen, bevor man den "Splitter" beim anderen anspricht. Es geht um Demut, Selbstreflexion und die Einsicht, dass wir alle Gottes Gnade brauchen. Der Gottesdienst beinhaltet ausführliche Lobpreiszeit, Gebetsmomente und einen besonderen Schwerpunkt auf der Taufe von 14 Personen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Glaubensgeschichten. Jeder Täufling erhält einen persönlichen Taufvers aus der Bibel und bezeugt öffentlich seinen Glauben an Jesus Christus. Die Gemeinde feiert gemeinsam diese Entscheidungen und die Täuflinge werden am Ende gesegnet. Der Gottesdienst schließt mit Ankündigungen über kommende Veranstaltungen, darunter die nächste Taufe am 14. Juni und ein Taufinfoabend am 26. April.

Hauptthemen (4)

1. Der Balken und der Splitter

  • Jesus lehrt, dass wir zuerst den Balken in unserem eigenen Auge sehen müssen, bevor wir den Splitter im Auge des anderen ansprechen
  • Wir beurteilen uns selbst nach unseren Motiven, aber andere nach ihren Handlungen
  • Der Balken in unserem Auge macht uns blind für unsere eigenen Fehler
  • Wir müssen beten: 'Jesus, zeig mir meinen Balken, den ich selbst nicht mehr sehe'

2. Demut statt Stolz

  • Es beginnt immer bei uns selbst, nicht bei den anderen
  • Demut verändert unsere Herzenshaltung im Umgang mit Menschen
  • Mit dem Maß, mit dem wir messen, werden wir selbst gemessen werden
  • Wir sehen oft nur Ausschnitte und sollten nicht vorschnell urteilen
  • Demut bedeutet, zu erkennen, dass wir selbst begrenzt sind und nicht alles wissen

3. Gnade und Vergebung

  • Wenn wir verstehen, dass wir selbst Gnade brauchen, verändert es unseren Umgang mit anderen
  • Wir sollten großzügig mit den Fehlern anderer sein
  • Die Kultur, die wir um uns herum bauen, bestimmt, wie andere mit uns umgehen
  • Jesus hat unseren Balken ans Kreuz getragen, damit wir frei sein können

4. Einander helfen in Liebe

  • Das Ziel ist nicht Verurteilung, sondern Hilfe
  • Wir brauchen Menschen, die uns spiegeln, weil wir einen blinden Fleck haben
  • Korrektur sollte aus Beziehung heraus geschehen ('Baugenehmigung')
  • Liebe ist der Maßstab - nicht nur Recht haben, sondern dem anderen helfen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jakobus 5,13

Leidet jemand unter euch, dann soll er beten

Epheser 5,1-2

Werdet also Nachahmer Gottes, ihr seid doch seine geliebten Kinder und lasst euer Verhalten von der Liebe bestimmt sein. Denn auch Christus, der Messias, hat seine Liebe bewiesen, als er sein Leben für uns hingab

Zephania 3,17

Der Herr, unser Gott, ist in unserer Mitte. Was für ein starker Retter ist er. Von ganzem Herzen freut er sich über dich. Weil er dich liebt, redet er nicht länger von deiner Schuld. Ja, er jubelt, wenn er an dich denkt

Matthäus 25,21

Da sprach sein Herr zu ihm, sehr gut, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen, geh ein zur Freude deines Herrn

Psalm 121,7-8

Der Herr behüte dich vor allem Übel. Er behüte deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit

Psalm 119,57-58

Herr, du bist mein kostbarer Schatz. Ich habe versprochen, deine Worte zu befolgen. Von ganzem Herzen suche ich deine Gunst. Sei mir gnädig, wie du es zugesagt hast

Epheser 5,8-9

Auch wenn es früher in euch finster war, seid ihr jetzt vom Licht des Herrn erfüllt. Deshalb lebt nun auch als Kinder des Lichts, denn dieses Licht in euch bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor

Hesekiel 36,26

Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben

Psalm 118,28-29

Du bist mein Gott, ich danke dir mein Gott, ich will dich preisen. Danke dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Gnade hört niemals auf

Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg

Psalm 84,6

Glücklich sind die Menschen, die in dir ihre Stärke finden und von Herzen dir nachfolgen

Psalm 32,8

Ich will dich unterweisen, dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten

Jesaja 41,10

Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei. Habe keine Angst, ich bin dein Gott. Ich mache dich stark. Ich helfe dir. Ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand

Sprüche 3,3-6

Gnade und Wahrheit werden dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals. Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens. So wirst du Gunst und Wohlgefallen erlangen in den Augen Gottes und der Menschen. Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand. Erkenne ihn auf allen deinen Wegen. So wird er deine Pfade ebnen

Römer 5,5

Die Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Beginne bei dir selbst: Wenn du in einem Konflikt bist, frage dich zuerst: 'Wo habe ich dazu beigetragen?' anstatt sofort die Schuld beim anderen zu suchen. Prüfe deinen eigenen Ton, dein Zuhören und deine Annahmen.
  • 2 Bete um Selbsterkenntnis: Bete regelmäßig: 'Jesus, zeig mir meinen Balken, den ich selbst nicht sehe. Zeig mir, wo ich stolz, ungeduldig oder hart bin.' Lass Gott dir deine blinden Flecken offenbaren.
  • 3 Baue eine Kultur der Gnade: Sei großzügig mit den Fehlern anderer und schaffe einen Raum, wo Menschen keine Angst haben müssen, Fehler zu machen. Die Kultur, die du aufbaust, wird zu dir zurückkehren.
  • 4 Stelle Fragen vor Schlussfolgerungen: Urteile nicht vorschnell aufgrund von Ausschnitten. Demut bedeutet zu erkennen, dass du nicht alles weißt. Stelle erst Fragen, bevor du Urteile triffst.
  • 5 Hole dir eine 'Baugenehmigung': Wenn du jemanden auf etwas ansprechen möchtest, tue es aus einer Beziehung heraus, nicht einfach nur so. Baue Vertrauen und Herzensverbundenheit auf, bevor du an der 'Baustelle' des anderen arbeitest.