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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

Täglicher Impuls
Freitag

Pfingsten - Vom Kopf ins Herz

An Pfingsten wurden die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt. Ein Brausen wie von gewaltigem Sturm erfüllte das Haus – genau wie im Tal der Totengebeine. Instinktiv begannen sie zu sprechen, in verschiedenen Sprachen, und 5000 Menschen reagierten auf Petrus' Predigt. Die Worte hatten Leben in sich. Der Heilige Geist ist ein besonderer Lehrer: Er bewegt biblische Wahrheiten vom Kopf ins Herz. 'Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.' Du kannst nicht auf reiner Verstandesebene Christ sein. Deine Frau will nicht nur hören, dass du sie liebst – sie will es spüren! Genauso möchte Gott nicht nur, dass wir über seine Liebe Bescheid wissen, sondern sie erfahren. Der Geist nimmt biblische Versprechen und macht sie real: Gott ist Vater – der Geist macht es für dich erfahrbar. Gott liebt dich – der Geist lässt es dich spüren.

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An Pfingsten wurden die Jünger mit dem Heiligen Geist erfüllt. Ein Brausen wie von gewaltigem Sturm erfüllte das Haus – genau wie im Tal der Totengebeine. Instinktiv begannen sie zu sprechen, in verschiedenen Sprachen, und 5000 Menschen reagierten auf Petrus' Predigt. Die Worte hatten Leben in sich. Der Heilige Geist ist ein besonderer Lehrer: Er bewegt biblische Wahrheiten vom Kopf ins Herz. 'Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.' Du kannst nicht auf reiner Verstandesebene Christ sein. Deine Frau will nicht nur hören, dass du sie liebst – sie will es spüren! Genauso möchte Gott nicht nur, dass wir über seine Liebe Bescheid wissen, sondern sie erfahren. Der Geist nimmt biblische Versprechen und macht sie real: Gott ist Vater – der Geist macht es für dich erfahrbar. Gott liebt dich – der Geist lässt es dich spüren.

Apostelgeschichte 2,1-4; Römer 5,5
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, eine bestimmte Wahrheit über Gott von deinem Kopf in dein Herz zu bewegen.

Herausforderung

Gibt es biblische Wahrheiten, die du zwar im Kopf weißt, aber noch nicht im Herzen erlebt hast?

Aufnahme vom 17. Mai 2026

Predigt

Gottesdienst 17.05.26

Sonntag, 17. Mai 2026
Johannes 15,26-27
Kernaussage

Der Heilige Geist, der Jesus mit Kraft erfüllte, möchte auch in uns wohnen und durch uns wirken. Wir sind berufen, dieselben Werke zu tun, die Jesus tat - nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Kraft des Heiligen Geistes, der wie eine Taube auf uns kommen und bleiben möchte.

Dies ist ein Gottesdienst der Kirche für Düsseldorf, der am 17. Mai 2026 stattfand. Der Gottesdienst ist Teil einer Predigtserie mit dem Titel "Komm Heiliger Geist", die sich von Ostern bis Pfingsten erstreckt und die Person und das Wirken des Heiligen Geistes untersucht. Nach einer Zeit des Lobpreises, Gebets und verschiedener Ankündigungen (Alpha-Kurs, Serve Day am Gebäude Hellerhof) wurde eine humorvolle Vatertags-Challenge durchgeführt, bei der Martin einen kostenlosen Haarschnitt gewann. Die Hauptpredigt konzentrierte sich auf das biblische Bild der Taube als Symbol für den Heiligen Geist. Pastor Stefan führte durch vier Bewegungen: der Heilige Geist mit dem Vater (Schöpfung, Arche Noah), der Geist im Sohn (Jesu Taufe und Dienst), der Geist erfüllt uns (Pfingsten und die Apostelgeschichte) und der Geist durch uns (unser Auftrag als Zeugen). Die Predigt betonte, dass derselbe Heilige Geist, der Jesus erfüllte und ihm Kraft gab, auch heute Gläubige erfüllen und durch sie wirken möchte. Stefan identifizierte sechs Herzenshaltungen, die dem Wirken des Heiligen Geistes im Weg stehen können: Analyselähmung statt Praxis, zu geringe Erwartungen an Gott, Scham über eigene Unzulänglichkeit, Festhalten an Sünde, Aufgeben bei Enttäuschung und das Suchen nach Kraft ohne Liebe. Der Gottesdienst endete mit einer Einladung, sich neu für das Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen, gefolgt von einer Zeit der Anbetung und des Gebets.
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Dies ist ein Gottesdienst der Kirche für Düsseldorf, der am 17. Mai 2026 stattfand. Der Gottesdienst ist Teil einer Predigtserie mit dem Titel "Komm Heiliger Geist", die sich von Ostern bis Pfingsten erstreckt und die Person und das Wirken des Heiligen Geistes untersucht. Nach einer Zeit des Lobpreises, Gebets und verschiedener Ankündigungen (Alpha-Kurs, Serve Day am Gebäude Hellerhof) wurde eine humorvolle Vatertags-Challenge durchgeführt, bei der Martin einen kostenlosen Haarschnitt gewann. Die Hauptpredigt konzentrierte sich auf das biblische Bild der Taube als Symbol für den Heiligen Geist. Pastor Stefan führte durch vier Bewegungen: der Heilige Geist mit dem Vater (Schöpfung, Arche Noah), der Geist im Sohn (Jesu Taufe und Dienst), der Geist erfüllt uns (Pfingsten und die Apostelgeschichte) und der Geist durch uns (unser Auftrag als Zeugen). Die Predigt betonte, dass derselbe Heilige Geist, der Jesus erfüllte und ihm Kraft gab, auch heute Gläubige erfüllen und durch sie wirken möchte. Stefan identifizierte sechs Herzenshaltungen, die dem Wirken des Heiligen Geistes im Weg stehen können: Analyselähmung statt Praxis, zu geringe Erwartungen an Gott, Scham über eigene Unzulänglichkeit, Festhalten an Sünde, Aufgeben bei Enttäuschung und das Suchen nach Kraft ohne Liebe. Der Gottesdienst endete mit einer Einladung, sich neu für das Wirken des Heiligen Geistes zu öffnen, gefolgt von einer Zeit der Anbetung und des Gebets.

Hauptthemen (6)

1. Das Bild der Taube für den Heiligen Geist

  • Die Taube ist ein biblisches Symbol für die Kraft des Heiligen Geistes
  • Schon in 1. Mose 1 schwebte der Geist Gottes wie eine Taube über dem Wasser
  • Bei der Arche Noah wurde die Taube ausgesandt in die neue Schöpfung
  • Bei Jesu Taufe kam der Heilige Geist in Gestalt einer Taube auf ihn herab

2. Der Heilige Geist mit dem Vater

  • Am Anfang der Schöpfung schwebte der Geist Gottes über dem Wasser
  • Der Geist erschafft aus dem Chaos etwas Neues
  • Die aramäische Übersetzung (Targum) beschreibt den Geist bereits wie eine Taube
  • Der Geist war schon immer bei Gott und wirkt schöpferisch

3. Der Heilige Geist im Sohn

  • Der Heilige Geist kam bei der Taufe wie eine Taube auf Jesus herab und blieb auf ihm
  • Jesus lebte 30 Jahre ohne öffentliches Wirken, aber nach der Taufe wirkte er ständig Wunder
  • Jesus war erfüllt mit dem Heiligen Geist und tat alles durch diese Kraft
  • Der Heilige Geist machte aus Jesus ein lebendiges Zuhause, nicht nur einen Besuchsort

4. Der Heilige Geist erfüllt uns

  • An Pfingsten erfüllte der Heilige Geist jeden einzelnen Nachfolger Jesu
  • Die Apostelgeschichte zeigt gewöhnliche Menschen, die durch den Geist Jesu Werke tun
  • Die frühe Kirche erlebte so viele Zeichen und Wunder, dass Lukas aufhörte, sie einzeln aufzuzählen
  • Die Apostelgeschichte hat kein offizielles Ende - wir leben noch in dieser Zeit

5. Der Heilige Geist durch uns

  • Jesus versprach: Wer an mich glaubt, wird die Werke tun, die ich tue, und noch größere
  • Wir sind Zeugen Jesu durch Worte und Taten
  • Wir haben dieselbe Salbung wie die ersten Christen
  • Der Heilige Geist möchte durch uns das Reich Gottes sichtbar machen

6. Herzenshaltungen, die dem Heiligen Geist im Weg stehen

  • Wir analysieren den Glauben, statt ihn zu praktizieren
  • Wir erwarten zu wenig von Gott
  • Wir lassen Scham entscheiden, wozu Gott uns gebrauchen kann
  • Wir halten an Dingen fest, die der Heilige Geist lösen will
  • Wir geben auf, wenn Gott anders handelt als erwartet
  • Wir suchen die Kraft des Heiligen Geistes, aber nicht die Liebe Jesu

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 15,26-27

Ich werde den Geist der Wahrheit, der von Vater kommt und den ich zu euch senden werde, wenn ich beim Vater bin. Und auch ihr seid meine Zeugen, denn ihr seid von Anfang an bei mir gewesen.

Lukas 3,21-22

Unter all den vielen, die sich taufen ließen, war auch Jesus. Als er nach seiner Taufe betete, öffnete sich der Himmel. Und der Heilige Geist kam in sichtbarer Gestalt wie eine Taube auf ihn herab.

1. Mose 1,1-2

Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und leer und Finsternis lag über der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser.

1. Mose 8

Noah ließ eine Taube fliegen, um zu sehen, ob das Wasser versickert war. Aber die Taube fand keinen Platz zum Ausruhen, denn die Flut bedeckte noch das ganze Land. Darum kehrte sie zu Noah zurück. Er streckte seine Hand aus und holte sie wieder ins Schiff. Dann wartete er noch weitere sieben Tage und ließ die Taube erneut hinaus. Sie kam gegen Abend zurück mit einem frischen Blatt eines Ölbaums im Schnabel. Da wusste Noah, dass das Wasser fast versickert war. Eine Woche später ließ er die Taube zum dritten Mal fliegen und diesmal kehrte sie nicht mehr zurück zu Noah.

Lukas 4,1-2

Jesus erfüllt vom heiligen Geist, verließ den Jordan und wurde vom Geist in die Wüste geführt.

Lukas 4,14

Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück.

Lukas 4,18

Der Geist des Herrn ist auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt mit dem Auftrag, den Armen gute Botschaft zu bringen, den Gefangenen zu verkünden, dass sie frei sein sollen und den Blinden, dass sie sehen werden, den Unterdrückten die Freiheit zu bringen und ein Jahr der Gnade des Herrn auszurufen.

Apostelgeschichte 10,37-38

Ihr habt sicher von dem erfahren, was sich im ganzen jüdischen Land zugetragen hat. Angefangen hat es in Galiläa, nachdem Johannes zur Taufe aufgerufen hatte. Jesus von Nazareth wurde von Gott mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt und zog dann im ganzen Land umher, tat Gutes, heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte, denn Gott war mit ihm.

Römer 8,11

Der Geist Gottes, der Jesus von den Toten auferweckt hat, lebt in euch.

Johannes 1,32

Weiter bezeugte Johannes, ich sah den Geist Gottes wie eine Taube vom Himmel herabkommen und auf ihn bleiben.

Apostelgeschichte 1,1

In meinem ersten Bericht, Theophilus, habe ich von allem geschrieben, was Jesus begann zu tun und zu lehren.

Apostelgeschichte 2,3

Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah. Diese verteilten sich und ließen sich auf jeden Einzelnen von ihnen nieder.

Johannes 14,12

Amen, Amen ich sage euch, wer an mich glaubt, wird die Werke tun, die ich tue und wird sogar größere Dinge tun als diese, weil ich zum Vater gehe.

1. Johannes 2,20

Ihr aber habt die Salbung von dem Heiligen.

Römer 8,32

Er, der seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle hingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles andere schenken?

Weitere Referenzen

  • Jesaja 61
  • Apostelgeschichte 2,43
  • Apostelgeschichte 4,33
  • Apostelgeschichte 5,20
  • Hebräer 11

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Den Glauben praktizieren statt nur analysieren: Nicht nur theologisch über den Heiligen Geist nachdenken, sondern eine persönliche Erfahrung mit seiner Kraft suchen. Weniger verkopft sein und mehr mit dem Herzen glauben.
  • 2 Mehr von Gott erwarten: Mit echter Erwartung in den Gottesdienst und den Alltag gehen, dass Gott sprechen und wirken möchte. Glauben, dass wo Gott ist, nichts unmöglich ist.
  • 3 Demut statt Scham: Sich nicht selbst aus Gottes Geschichte herausschreiben. Erkennen, dass die eigene Unvollkommenheit die Qualifikation ist, damit Gott durch uns wirken kann.
  • 4 Sünde loslassen: Dinge aufräumen, die dem Heiligen Geist im Weg stehen - sowohl Unterlassungssünden als auch Tatsünden. Dem Heiligen Geist erlauben, Bereiche aufzuzeigen, die Freiheit brauchen.
  • 5 Widerstandskraft im Gebet: Nicht aufgeben, wenn Gott anders handelt als erwartet. Weiter beten und glauben, auch durch Enttäuschungen hindurch, und nicht zulassen, dass Umstände den Glauben definieren.
  • 6 Kraft und Liebe verbinden: Nicht nur nach der Kraft des Heiligen Geistes suchen, sondern auch nach Liebe für den Nächsten. Vergeben und den Nächsten lieben wie sich selbst.
  • 7 Das Leben entschleunigen: Bewusst langsamer durchs Leben gehen, wie mit einer Taube auf der Schulter. Innehalten und darauf achten, wo der Heilige Geist führen möchte - bei der Arbeit, zu Hause, in Beziehungen.