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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Wednesday

Im Feindesland wirksam werden

Philippus floh nach Samaria – für einen frommen Juden praktisch Feindesland. Juden und Samariter verachteten einander, ihre religiösen Überzeugungen standen in Konflikt. Philippus kam nicht auf ein romantisches Missionsfeld, sondern in eine unbequeme, fremde Situation. Doch anstatt zu klagen, machte Philippus das Beste daraus. Er verkündete Jesus, und Wunder geschahen: Kranke wurden geheilt, böse Geister ausgetrieben, Menschen kamen zum Glauben. Philippus erlebte, dass Gott auch hier – im 'Feindesland' – wirkte und Menschen liebte, die er zuvor vielleicht nur verachtet hatte. Vielleicht hat Gott auch dich in eine unbequeme, ungewohnte Situation geführt – an einen Ort, den du dir nie ausgesucht hättest, zu Menschen, mit denen du normalerweise nichts zu tun hättest. Aber vielleicht bist du genau dort, weil Gott den Gottesfunken durch dich entzünden möchte. Wenn Gott dich sendet, segnet er nicht nur andere durch dich, sondern auch dich durch andere.

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Philippus floh nach Samaria – für einen frommen Juden praktisch Feindesland. Juden und Samariter verachteten einander, ihre religiösen Überzeugungen standen in Konflikt. Philippus kam nicht auf ein romantisches Missionsfeld, sondern in eine unbequeme, fremde Situation. Doch anstatt zu klagen, machte Philippus das Beste daraus. Er verkündete Jesus, und Wunder geschahen: Kranke wurden geheilt, böse Geister ausgetrieben, Menschen kamen zum Glauben. Philippus erlebte, dass Gott auch hier – im 'Feindesland' – wirkte und Menschen liebte, die er zuvor vielleicht nur verachtet hatte. Vielleicht hat Gott auch dich in eine unbequeme, ungewohnte Situation geführt – an einen Ort, den du dir nie ausgesucht hättest, zu Menschen, mit denen du normalerweise nichts zu tun hättest. Aber vielleicht bist du genau dort, weil Gott den Gottesfunken durch dich entzünden möchte. Wenn Gott dich sendet, segnet er nicht nur andere durch dich, sondern auch dich durch andere.

Apostelgeschichte 8,4-8
Prayer

Bitte Gott um ein offenes Herz für die Menschen und Orte, die dir fremd oder unbequem erscheinen.

Challenge

Gibt es eine 'unbequeme' Situation in meinem Leben, in der Gott mich vielleicht gebrauchen möchte?

Recording from April 18, 2025

Sermon

Gottesdienst am Karfreitag 18.04.2025 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg

Friday, April 18, 2025
Dies ist eine Karfreitagspredigt, die sich intensiv mit der Leidensgeschichte Jesu und dem Psalm 22 auseinandersetzt. Der Gottesdienst folgt der biblischen Passionsgeschichte nach Markus und verbindet sie mit dem prophetischen Psalm 22, den Jesus am Kreuz zitiert. Der Prediger betont, dass Jesu Ruf "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" nicht nur ein Ausdruck tiefster Verlassenheit ist, sondern der Beginn von Psalm 22 - einem Psalm, der von Leiden beginnt, aber in Hoffnung und Erlösung endet. Die Predigt arbeitet heraus, wie Psalm 22, geschrieben von König David etwa tausend Jahre vor Christus, prophetisch die Kreuzigung beschreibt: die Verhöhnung, das Verteilen der Kleider, das Durchbohren von Händen und Füßen. Jesus vollendet diesen Psalm nicht nur durch sein Leiden am Kreuz, sondern auch durch seine Auferstehung. Der Gottesdienst lädt die Gemeinde ein, in der Stille des Karfreitags zu verweilen und sich bewusst zu machen, dass Jesus alle menschliche Dunkelheit, Schmerz und Gottverlassenheit durchlitten hat, damit niemand allein bleiben muss. Die liturgische Gestaltung wechselt zwischen Bibellesung aus Markus 15, dem Passionslied "O Haupt voll Blut und Wunden" und meditativen Lesungen aus Psalm 22.
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Dies ist eine Karfreitagspredigt, die sich intensiv mit der Leidensgeschichte Jesu und dem Psalm 22 auseinandersetzt. Der Gottesdienst folgt der biblischen Passionsgeschichte nach Markus und verbindet sie mit dem prophetischen Psalm 22, den Jesus am Kreuz zitiert. Der Prediger betont, dass Jesu Ruf "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" nicht nur ein Ausdruck tiefster Verlassenheit ist, sondern der Beginn von Psalm 22 - einem Psalm, der von Leiden beginnt, aber in Hoffnung und Erlösung endet. Die Predigt arbeitet heraus, wie Psalm 22, geschrieben von König David etwa tausend Jahre vor Christus, prophetisch die Kreuzigung beschreibt: die Verhöhnung, das Verteilen der Kleider, das Durchbohren von Händen und Füßen. Jesus vollendet diesen Psalm nicht nur durch sein Leiden am Kreuz, sondern auch durch seine Auferstehung. Der Gottesdienst lädt die Gemeinde ein, in der Stille des Karfreitags zu verweilen und sich bewusst zu machen, dass Jesus alle menschliche Dunkelheit, Schmerz und Gottverlassenheit durchlitten hat, damit niemand allein bleiben muss. Die liturgische Gestaltung wechselt zwischen Bibellesung aus Markus 15, dem Passionslied "O Haupt voll Blut und Wunden" und meditativen Lesungen aus Psalm 22.