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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite

Die Gabe des Gebens entdecken

In der Liste der geistlichen Gaben wird eine oft übersehene Begabung genannt: die Gabe des Gebens. Paulus schreibt in Römer 12, dass manche die Gabe haben zu prophezeien, andere zu dienen, zu lehren, zu ermutigen – und manche haben die Gabe, materiell zu unterstützen. Diese Gabe ist genauso vom Heiligen Geist gegeben wie alle anderen. Jede fünfte bis neunte Person in der Gemeinde könnte diese besondere Begabung haben. Das sind Menschen, die für die Wirtschaft geboren sind, die Firmen aufbauen lieben, die sich für Management und Finanzen begeistern. Doch oft haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie denken, ihr Herz stimme nicht. Dabei ist ihre Begabung, Finanzen zu generieren, ein gottgegebener Dienst – nicht weniger wertvoll als Worship-Leitung oder Seelsorge. Gott hat dich vielleicht genau dafür geschaffen: um durch wirtschaftliches Handeln sein Reich zu bauen.

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In der Liste der geistlichen Gaben wird eine oft übersehene Begabung genannt: die Gabe des Gebens. Paulus schreibt in Römer 12, dass manche die Gabe haben zu prophezeien, andere zu dienen, zu lehren, zu ermutigen – und manche haben die Gabe, materiell zu unterstützen. Diese Gabe ist genauso vom Heiligen Geist gegeben wie alle anderen. Jede fünfte bis neunte Person in der Gemeinde könnte diese besondere Begabung haben. Das sind Menschen, die für die Wirtschaft geboren sind, die Firmen aufbauen lieben, die sich für Management und Finanzen begeistern. Doch oft haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie denken, ihr Herz stimme nicht. Dabei ist ihre Begabung, Finanzen zu generieren, ein gottgegebener Dienst – nicht weniger wertvoll als Worship-Leitung oder Seelsorge. Gott hat dich vielleicht genau dafür geschaffen: um durch wirtschaftliches Handeln sein Reich zu bauen.

Römer 12,6-8
Prayer

Bitte Gott, dir zu zeigen, welche Begabungen er in dich gelegt hat, und gib ihm die Erlaubnis, auch die Gabe des Gebens in dir freizusetzen.

Challenge

Könnte es sein, dass Gott dir die Begabung gegeben hat, Finanzen zu generieren und großzügig zu geben? Wie gehst du mit diesem Gedanken um?

Recording from March 22, 2026

Sermon

Das Göttliche Prinzip von säen und ernten | Dom Haab

Sunday, March 22, 2026
Maleachi 3,8-11
Key Point

Gott hat ein ewiges Prinzip von Saat und Ernte etabliert, das finanzielle Freiheit ermöglicht. Durch treues Geben des Zehnten ins Reich Gottes öffnet sich der Himmel mit sieben prophetischen Segnungen. Dieses himmlische Wirtschaftssystem kennt keine Rezession oder Inflation und lädt jeden ein, sich einzuklinken und unter einem offenen Himmel zu leben.

Diese Predigt behandelt das göttliche Prinzip von Säen und Ernten im Kontext der Finanzen. Dom Haab, ein Bauer und langjähriger Volontär im ICF Zürich, lehrt über den Zehnten als ewiges biblisches Prinzip, das bereits bei Abraham begann und bis heute Gültigkeit hat. Er erklärt sieben prophetische Segnungen aus Maleachi 3, die denjenigen folgen, die treu einen zehnten Teil ihres Einkommens ins Reich Gottes investieren. Die Message betont, dass es nicht um Gesetzlichkeit geht, sondern um ein himmlisches Wirtschaftssystem, das keine Rezession kennt. Dom teilt persönliche Zeugnisse aus seinem Leben als Landwirt und ermutigt zu einer Haltung des großzügigen Gebens, nicht aus Zwang, sondern aus Freude und Vertrauen in Gottes Versorgung. Die Predigt warnt vor Geiz und Habgier und stellt klar, dass Wohlstand nichts über den Herzenszustand aussagt - man kann arm und geizig oder reich und großzügig sein. Das Ziel ist nicht Reichtum an sich, sondern die Fähigkeit, ein Geber zu sein und andere zu segnen.
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Diese Predigt behandelt das göttliche Prinzip von Säen und Ernten im Kontext der Finanzen. Dom Haab, ein Bauer und langjähriger Volontär im ICF Zürich, lehrt über den Zehnten als ewiges biblisches Prinzip, das bereits bei Abraham begann und bis heute Gültigkeit hat. Er erklärt sieben prophetische Segnungen aus Maleachi 3, die denjenigen folgen, die treu einen zehnten Teil ihres Einkommens ins Reich Gottes investieren. Die Message betont, dass es nicht um Gesetzlichkeit geht, sondern um ein himmlisches Wirtschaftssystem, das keine Rezession kennt. Dom teilt persönliche Zeugnisse aus seinem Leben als Landwirt und ermutigt zu einer Haltung des großzügigen Gebens, nicht aus Zwang, sondern aus Freude und Vertrauen in Gottes Versorgung. Die Predigt warnt vor Geiz und Habgier und stellt klar, dass Wohlstand nichts über den Herzenszustand aussagt - man kann arm und geizig oder reich und großzügig sein. Das Ziel ist nicht Reichtum an sich, sondern die Fähigkeit, ein Geber zu sein und andere zu segnen.

Main Topics (8)

1. Das ewige Prinzip des Zehnten

  • Der Zehnte ist kein Gesetz des Alten Bundes, sondern ein ewiges Prinzip, das bereits Abraham 400-500 Jahre vor der Gesetzgebung praktizierte
  • Jesus selbst bestätigte das Prinzip des Zehnten in Matthäus 23,23 und Lukas 11,42
  • Wer in Christus ist, ist ein wahrer Nachkomme Abrahams und alle Verheissungen gelten auch ihm (Galater 3,29)
  • Ein Zehntel aller Erträge gehört dem Herrn und ist ihm heilig (3. Mose 27,30)
  • Der Zehnte ist der Startpunkt - darüber hinaus kommen Opfergaben

2. Das Vorratshaus - wohin der Zehnte gehört

  • Das Vorratshaus ist der Ort, wo man hauptsächliche geistliche Nahrung empfängt
  • Es muss ein Ort sein, an dem Menschen errettet werden
  • Es muss ein Ort sein, wo Gläubige ausgerüstet werden zur Nachfolge und zum Dienst
  • Wenn ICF Zürich dein Zuhause ist, dann ist es dein Vorratshaus für den Zehnten

3. Die sieben prophetischen Segnungen nach Maleachi 3

  • Gott öffnet die Fenster des Himmels über deinem Leben
  • Er schüttet Segen aus, dass du keinen Platz hast, ihn aufzufangen
  • Gott bedroht den Fresser und hält Zerstörung zurück
  • Er beschützt deine Frucht auf dem Land, überall wo du säst
  • Der Weinstock auf dem Feld trägt wieder Frucht - übernatürliches Wachstum
  • Die Völker werden dich gesegnet nennen - Anerkennung und Gunst folgen
  • Du wirst ein Ort sein, wo es Gott gefällt - Zufriedenheit, Frieden und Dankbarkeit in deinem Haus

4. Das himmlische Wirtschaftssystem

  • Das himmlische Wirtschaftssystem kennt keine Rezession oder Inflation
  • Es funktioniert nach dem Prinzip von Saat und Ernte
  • Gott kann in einem Tag mehr tun, als wir in 10 Jahren Arbeit schaffen
  • Wir sind an einen anderen Wirtschaftskreislauf angeschlossen als die Welt
  • Der Segen des Herrn ist wie ein Magnet, der Menschen, Möglichkeiten und Ressourcen anzieht

5. Transparenz und Integrität im Umgang mit Finanzen

  • Männer und Frauen Gottes haben mit Geld der Menschen Missbrauch betrieben - dafür wird sich entschuldigt
  • ICF Zürich lebt Transparenz - Finanzbericht ist öffentlich einsehbar
  • Menschen geben gerne, wenn Vision, Zufriedenheit und Transparenz vorhanden sind
  • Der Prediger selbst steht nicht auf der Gehaltsliste des ICF und verdient sein eigenes Geld
  • Wichtig ist, dass mit dem Geld der Kirche ehrlich und verantwortungsvoll umgegangen wird

6. Armuts- vs. Wohlstandsdenken

  • Es ist nicht heilig, arm zu sein - Gott möchte, dass wir Geber werden, nicht Nehmer
  • Geiz und Habgier haben nichts mit dem Kontostand zu tun
  • Man kann arm und geizig sein oder reich und grosszügig
  • Der Armutsgeist unter Christen ist aktiv und muss überwunden werden
  • Gott will uns wohlhabend machen, damit wir ein Erbe hinterlassen und anderen helfen können
  • Paulus sagte: ob ich wenig oder viel habe, ich bin mit beiden zufrieden

7. Das universelle Prinzip von Saat und Ernte

  • Das Prinzip gilt nicht nur für Finanzen, sondern für alle Lebensbereiche
  • Wer Freundlichkeit sät, erntet Freundlichkeit
  • Wer Ehre sät, erntet Zugang zu Herzen
  • Wer gutes Verständnis sät, erntet Gunst
  • Wer Fleiss sät, erntet Beförderung
  • Wer wenig sät, wird wenig ernten - wer viel sät, wird viel ernten

8. Arbeit und Verantwortung

  • Die Schrift sagt klar: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen (2. Thessalonicher 3,10)
  • Wer nicht für seine Familie aufkommt, ist schlimmer dran als einer, der Jesus nicht kennt
  • Arbeit ist Worship - es gibt keinen Unterschied zwischen geistlicher und weltlicher Arbeit vor Gott
  • Faule Menschen werden schnell arm, fleissige Menschen jedoch werden reich
  • Man muss fleissig arbeiten, um etwas zum Geben zu haben

Biblical Foundations

Direct Quotes

Maleachi 3,8-11

Darf ein Mensch Gott betrügen? Ihr habt mich betrogen. Und dann fragt ihr noch, womit sollen wir dich betrogen haben? Mit dem Zehnten und den Abgaben. Ihr seid verflucht, denn das ganze Volk hat mich betrogen. Bringt den kompletten zehnten Teil eurer Ernte ins Vorratshaus, damit es in meinem Tempel genügend Nahrung gibt. Stellt mich doch auf die Probe, spricht der Allmächtige Herr, ob ich nicht die Fenster des Himmels für euch öffnen und euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde.

3. Mose 27,30

Ein Zehntel aller Erträge des Landes, sei es Getreide oder Früchte, gehört dem Herrn und ist heilig.

Matthäus 23,23

Doch es wird euch Pharisäern schlimmer gehen, denn ihr gebt zwar den vorgeschriebenen Zehnten noch vom kleinsten Anteil eurer Einkünfte, doch die Gerechtigkeit und die Liebe Gottes vergesst ihr. Ihr sollt den zehnten Teil geben, das ist richtig, aber ihr dürft die wichtigeren Dinge dabei nicht ausser Acht lassen.

Galater 3,29

Wer in Christus Jesus ist, ist ein wahrer Nachkomme Abrahams, und alle Verheissungen und Segnungen, die ihm galten, gelten nun mir.

Lukas 6,38

Gebt und ihr werdet bekommen. Was ihr verschenkt, wird anständig, ja grosszügig bemessen, mit beträchtlicher Zugabe zu euch zurückfliessen. Nach dem Mass, mit dem ihr gebt, werdet ihr zurückbekommen.

2. Thessalonicher 3,10

Als wir noch bei euch waren, haben wir euch erklärt: Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen. Wir haben nämlich gehört, dass einige von euch ein untätiges Leben führen, nicht arbeiten wollen und ihre Zeit nutzlos vertun. Im Namen von Jesus Christus, dem Herrn, appellieren wir an diese Leute und ermahnen sie, dass sie regelmässig arbeiten und sich ihren eigenen Lebensunterhalt verdienen sollen.

5. Mose 8,11-18

Passt aber auf, dass ihr den Herrn, euren Gott, nicht vergesst und dann seine Gebote, Vorschriften und Gesetze nicht mehr befolgt. Wenn ihr genug zu essen habt, euch prächtige Häuser baut, und wenn eure Herden gross werden und ihr viel Gold und Silber besitzt, denkt nur nicht, ihr wärt aus eigener Kraft und Anstrengung reich geworden. Erinnert euch vielmehr daran, dass der Herr, euer Gott ist, der euch Kraft gibt, Reichtum zu erwerben. Denn er erfüllt den Bund, den er mit euren Vorfahren schloss und der jetzt noch gilt.

Additional references

  • Markus 10,28
  • Lukas 11,42
  • 2. Korinther 9,6-11
  • 1. Samuel 2,12-14
  • Sprüche 13,22
  • Römer 8,38
  • Epheser 2
  • 1. Chronik 29,10-17

Practical Application (7)

  • 1 Beginne dort, wo dein Glaube ist: Fange an zu geben, wo dein Glaube ist. Wenn du nicht gleich den vollen Zehnten geben kannst, beginne mit einem kleineren Prozentsatz und wachse im Vertrauen. Selbst mit 10 Franken kannst du 1 Franken geben und sagen: Vater, ich will unter diesem ewigen Prinzip leben.
  • 2 Klinke dich ins himmlische Wirtschaftssystem ein: Entscheide dich bewusst, den Zehnten deines Einkommens ins Reich Gottes zu investieren. Bringe deinen Zehnten ins Vorratshaus - die Kirche, wo du deine hauptsächliche geistliche Nahrung bekommst und wo Menschen errettet und ausgerüstet werden.
  • 3 Stelle Gott auf die Probe: Maleachi 3 ist die einzige Stelle in der Bibel, wo Gott sagt, wir sollen ihn auf die Probe stellen. Beginne treu zu geben und beobachte, wie Gott die Fenster des Himmels über deinem Leben öffnet und dich mit Segnungen überschüttet.
  • 4 Reflektiere deine Herzenshaltung zu Geld: Prüfe, ob Mammon, Geiz oder Habgier dein Herz blockieren. Gehe mit den Punkten, die dich beim Thema Finanzen triggern, ins Gespräch mit Gott. Frage ihn, wo dein Herz noch nicht frei ist und wo er deine Herzenshaltung verändern möchte.
  • 5 Sei fleissig in deiner Arbeit: Verstehe, dass Arbeit Worship ist und vor Gott genauso wertvoll wie geistlicher Dienst. Arbeite regelmässig und verdiene deinen eigenen Lebensunterhalt, damit du etwas zum Geben hast. Gott segnet Fleiss und gibt dir dadurch Möglichkeiten, wohlhabend zu werden.
  • 6 Werde ein Geber, nicht ein Nehmer: Strebe danach, so gesegnet zu sein, dass du anderen helfen kannst. Hänge dein Herz nicht an Geld, sondern nutze es als Werkzeug, um ins Reich Gottes zu investieren, Menschen zum Glauben zu helfen und ein Erbe für deine Kinder zu hinterlassen.
  • 7 Säe in verschiedenen Lebensbereichen: Wende das Prinzip von Saat und Ernte auf alle Lebensbereiche an: Säe Freundlichkeit, um Freundlichkeit zu ernten; säe Ehre, um Zugang zu Herzen zu bekommen; säe gutes Verständnis, um Gunst zu ernten; säe Fleiss, um Beförderung zu erleben.