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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

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Daily Bite

Die Gabe des Gebens entdecken

In der Liste der geistlichen Gaben wird eine oft übersehene Begabung genannt: die Gabe des Gebens. Paulus schreibt in Römer 12, dass manche die Gabe haben zu prophezeien, andere zu dienen, zu lehren, zu ermutigen – und manche haben die Gabe, materiell zu unterstützen. Diese Gabe ist genauso vom Heiligen Geist gegeben wie alle anderen. Jede fünfte bis neunte Person in der Gemeinde könnte diese besondere Begabung haben. Das sind Menschen, die für die Wirtschaft geboren sind, die Firmen aufbauen lieben, die sich für Management und Finanzen begeistern. Doch oft haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie denken, ihr Herz stimme nicht. Dabei ist ihre Begabung, Finanzen zu generieren, ein gottgegebener Dienst – nicht weniger wertvoll als Worship-Leitung oder Seelsorge. Gott hat dich vielleicht genau dafür geschaffen: um durch wirtschaftliches Handeln sein Reich zu bauen.

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In der Liste der geistlichen Gaben wird eine oft übersehene Begabung genannt: die Gabe des Gebens. Paulus schreibt in Römer 12, dass manche die Gabe haben zu prophezeien, andere zu dienen, zu lehren, zu ermutigen – und manche haben die Gabe, materiell zu unterstützen. Diese Gabe ist genauso vom Heiligen Geist gegeben wie alle anderen. Jede fünfte bis neunte Person in der Gemeinde könnte diese besondere Begabung haben. Das sind Menschen, die für die Wirtschaft geboren sind, die Firmen aufbauen lieben, die sich für Management und Finanzen begeistern. Doch oft haben sie ein schlechtes Gewissen, weil sie denken, ihr Herz stimme nicht. Dabei ist ihre Begabung, Finanzen zu generieren, ein gottgegebener Dienst – nicht weniger wertvoll als Worship-Leitung oder Seelsorge. Gott hat dich vielleicht genau dafür geschaffen: um durch wirtschaftliches Handeln sein Reich zu bauen.

Römer 12,6-8
Prayer

Bitte Gott, dir zu zeigen, welche Begabungen er in dich gelegt hat, und gib ihm die Erlaubnis, auch die Gabe des Gebens in dir freizusetzen.

Challenge

Könnte es sein, dass Gott dir die Begabung gegeben hat, Finanzen zu generieren und großzügig zu geben? Wie gehst du mit diesem Gedanken um?

Recording from March 20, 2026

Sermon

#18 Sicherheit & Wachstum | Leadership mit Leo Bigger

Friday, March 20, 2026
Matthäus 14,29
Key Point

Sicherheit ist der Feind vom Wachstum. Um als Kirche und im Glauben zu wachsen, muss man risikofreundlich sein, Fehler in Kauf nehmen und den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren. Man muss sich entscheiden: Entweder ist man ein Trampolin, das Dinge katapultiert, oder ein Sicherheitsnetz, wo nichts Neues geschieht.

In diesem Leadership-Talk spricht Leo Bigger über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Wachstum. Seine zentrale These: Sicherheit ist der Feind des Wachstums. Wer wachsen will, muss risikofreundlich sein und bereit, Fehler zu machen. Er verwendet die Metapher von Trampolin versus Sicherheitsnetz – man kann entweder sicher sein und stagnieren, oder springen und wachsen, auch wenn das Risiko birgt. Anhand der biblischen Geschichte von Petrus, der auf dem Wasser ging, zeigt er: Petrus hatte mehr Glauben als die anderen im Boot, weil er es wagte auszusteigen, auch wenn er später sank. Bigger präsentiert vier konkrete Ansätze für Wachstum: Erstens, träume gross – die Gedanken müssen das Budget sprengen, mit konkreten Budgetposten für Innovation. Zweitens, starte kleine Pilotprojekte statt grosse Programme – probiere Dinge am Rand der bestehenden Struktur aus. Drittens, akzeptiere Fehler als Lernbeschleuniger – sie bringen dich der Lösung näher. Viertens, skaliere was funktioniert – wenn Gott eine Tür öffnet, gehe mit allen Ressourcen voll rein. Er untermauert seine Punkte mit praktischen Beispielen aus ICF Zürich (Microchurches, Sunday Night für Gen Z) und historischen Vorbildern wie den Herrnhuter Brüdern, William Carey und John Wesley. Seine Botschaft: Sei ein Trampolinspringer, kein Sicherheitsnetz.
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In diesem Leadership-Talk spricht Leo Bigger über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Wachstum. Seine zentrale These: Sicherheit ist der Feind des Wachstums. Wer wachsen will, muss risikofreundlich sein und bereit, Fehler zu machen. Er verwendet die Metapher von Trampolin versus Sicherheitsnetz – man kann entweder sicher sein und stagnieren, oder springen und wachsen, auch wenn das Risiko birgt. Anhand der biblischen Geschichte von Petrus, der auf dem Wasser ging, zeigt er: Petrus hatte mehr Glauben als die anderen im Boot, weil er es wagte auszusteigen, auch wenn er später sank. Bigger präsentiert vier konkrete Ansätze für Wachstum: Erstens, träume gross – die Gedanken müssen das Budget sprengen, mit konkreten Budgetposten für Innovation. Zweitens, starte kleine Pilotprojekte statt grosse Programme – probiere Dinge am Rand der bestehenden Struktur aus. Drittens, akzeptiere Fehler als Lernbeschleuniger – sie bringen dich der Lösung näher. Viertens, skaliere was funktioniert – wenn Gott eine Tür öffnet, gehe mit allen Ressourcen voll rein. Er untermauert seine Punkte mit praktischen Beispielen aus ICF Zürich (Microchurches, Sunday Night für Gen Z) und historischen Vorbildern wie den Herrnhuter Brüdern, William Carey und John Wesley. Seine Botschaft: Sei ein Trampolinspringer, kein Sicherheitsnetz.

Main Topics (4)

1. Träume groß - Gedanken müssen das Budget sprengen

  • Schaffe einen Budgetposten für Innovation in deiner Organisation
  • Träume müssen größer sein als die verfügbaren Finanzen und Ressourcen
  • Die Herrenhuter Brüder hatten keine Ressourcen, politische Macht oder Ausbildung, sandten aber trotzdem Missionare in die ganze Welt
  • Etabliere Think Tanks und Innovationsteams für Brainstorming über das Mögliche hinaus

2. Starte kleine Pilotprojekte statt große Programme

  • Warte nicht, bis alle Ressourcen, Leute und Gebäude vorhanden sind
  • Schaffe an der Peripherie einen Ort zum Ausprobieren, wo man innovativ sein darf
  • Beispiele: Unplugged-Celebration parallel, Microchurches während Corona, Alpha-Kurse
  • Amazon begann nur mit Büchern, nicht mit allem auf einmal
  • Am Rande vom Chaos geschieht neues Leben

3. Fehler sind Lernbeschleuniger

  • Fehler zu begehen ist unvermeidlich - selbst Jesus hatte mit Judas einen Jünger, der versagte
  • Man muss eine Kultur entwickeln, wo Niederlagen gefeiert werden
  • William Carey verlor in Indien alles, gab aber nicht auf und sagte: 'Die Zukunft soll so hell sein wie die Verheißungen von Gott'
  • James Dyson brauchte 5126 Prototypen für seinen Staubsauger - jeder Fehler brachte ihn näher zur Lösung
  • Beispiele gescheiterter Projekte: G12-System, Samstagabend-Celebration - aber daraus wurde gelernt

4. Skaliere und multipliziere, was funktioniert

  • Wenn Gott eine Türe öffnet und etwas funktioniert, muss man voll reingehen
  • Investiere alle verfügbaren Ressourcen in das, was wächst
  • Beispiele: Microchurches wurden so erfolgreich, dass ein Pastor dafür angestellt wurde
  • Sunday Night für Gen Z verdoppelte sich - daraus entstand Jesus First Camp und eine Bewegung
  • John Wesley baute die ganze methodistische Kirche in verbindlichen Kleingruppen auf
  • Entwickle Systeme zur Multiplikation, wenn etwas durch die Decke geht

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 14,29

Jesus sprach, komm her. Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Aber als er den starken Wind sah, erschrak er und begann zu sinken und schrie, Herr, rette mich, Jesus. Und Jesus streckte seine Hand aus, ergriff ihn, zog ihn aus dem Wasser raus und sagte zu ihm, du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

Practical Application (4)

  • 1 Wo denke ich zu klein?: Stelle dir die Frage, wo du zwar groß träumst, aber nicht bereit bist, über den Tellerrand zu träumen. Bilde ein Brainstorming-Team oder Think Tank, um zu fragen: Was könnte sein? Was ist möglich?
  • 2 Wo warte ich zu lange?: Identifiziere Bereiche, wo du Sachen im Grund und Boden diskutierst, statt zu sagen 'we try'. Probiere Dinge aus, ohne zu lange zu überlegen - du hast nichts zu verlieren.
  • 3 Wo reagiere ich zu ängstlich auf Fehler?: Überlege, wo vergangene Fehler dich so eingeschränkt haben, dass du nicht mehr bereit bist, etwas Neues zu riskieren. Entwickle eine Kultur, die Niederlagen feiert und aus ihnen lernt.
  • 4 Wo multipliziere ich zu wenig?: Finde heraus, wo du nicht den Mut hast, etwas zu skalieren. Wenn etwas funktioniert und Gott eine Türe öffnet, baue Systeme auf zur Multiplikation und gehe mit allen Ressourcen voll rein.