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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Wednesday

Die Schrecklichkeit Gottes

Gott ist nicht nur liebevoll und gnädig – er ist auch schrecklich. Die Ägypter erlebten dies am Schilfmeer, wo Gottes Gericht sie traf. In der Schrift heißt es: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten' und 'Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.' Dieser Aspekt Gottes wird heute oft ausgeblendet. Man redet von einem sanften Jesus, aber die Bibel zeigt uns im Alten wie im Neuen Testament einen Gott, der Ungehorsam und Sünde richtet. Wenn Jesus wiederkommt, wird der Zorn des Lammes über diese Welt ergehen. Doch für die, die zu ihm gehören, ist Jesus der Anwalt, der sie vor dem Gericht bewahrt. Die Ehrfurcht vor Gottes Schrecklichkeit soll uns nicht lähmen, sondern zur Umkehr und zum Gehorsam führen. Wer an erkannter Sünde festhält und mit Gott spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gott lässt sich nicht verspotten.

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Gott ist nicht nur liebevoll und gnädig – er ist auch schrecklich. Die Ägypter erlebten dies am Schilfmeer, wo Gottes Gericht sie traf. In der Schrift heißt es: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten' und 'Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.' Dieser Aspekt Gottes wird heute oft ausgeblendet. Man redet von einem sanften Jesus, aber die Bibel zeigt uns im Alten wie im Neuen Testament einen Gott, der Ungehorsam und Sünde richtet. Wenn Jesus wiederkommt, wird der Zorn des Lammes über diese Welt ergehen. Doch für die, die zu ihm gehören, ist Jesus der Anwalt, der sie vor dem Gericht bewahrt. Die Ehrfurcht vor Gottes Schrecklichkeit soll uns nicht lähmen, sondern zur Umkehr und zum Gehorsam führen. Wer an erkannter Sünde festhält und mit Gott spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gott lässt sich nicht verspotten.

Hebräer 10,30-31
Prayer

Bitte Gott um eine gesunde Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit und seinem Gericht, und bekenne ihm Bereiche, in denen du leichtfertig mit Sünde umgegangen bist.

Challenge

Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich mit erkannter Sünde spiele und Gottes Warnung ignoriere?

Recording from July 2, 2026

Sermon

Bibelstunde am 01.07.2026

Thursday, July 2, 2026
1. Mose 1,1
Key Point

Johannes verkündet Jesus Christus als den ewigen Anfang aller Dinge, das lebendige Wort Gottes, der Mensch wurde, um uns durch sein Blut von unseren Sünden zu erlösen. Der erste Johannesbrief ruft uns auf, im Licht zu wandeln, unsere Sünden zu bekennen und in Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn zu leben.

In dieser Bibelstunde beginnt Pastor Olaf Latzel eine neue Serie über die drei Johannesbriefe. Nach sieben vorherigen Bibelstunden zum Grundkurs des Glaubens wendet er sich nun den Johannesbriefen zu, beginnend mit dem ersten Kapitel des ersten Johannesbriefes. Die Andacht konzentriert sich auf die ersten Worte "Was von Anfang an war" und entfaltet sechs biblische Assoziationen zum Begriff "Anfang": der Anfang der Schöpfung, der Anfang des Wortes, der Anfang in der Selbstoffenbarung, der Anfang des Evangeliums, der Anfang der Auferstehung und die Unerforschbarkeit des Anfangs. Nach der Andacht werden Einleitungsfragen zum ersten Johannesbrief geklärt: der Autor (der Evangelist Johannes), die Adressaten (die Gemeinde in Ephesus), die Entstehungszeit (etwa 70-100 n.Chr.) und das historische Umfeld (römisches Reich, Hellenismus, Christenverfolgung). Die Auslegung des ersten Kapitels erfolgt durch eine christologische Annäherung, die Jesus in neun Aspekten darstellt: als den Anfang, den Sohn, das Leben, die Wahrheit, den Freudenbringer, den Treuen, den Gerechten, das Wort und den Sündenvergeber. Der zentrale Fokus liegt auf Jesus Christus als dem Ursprung und Zentrum allen Seins und als demjenigen, der durch sein Blut Vergebung der Sünden schenkt.
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In dieser Bibelstunde beginnt Pastor Olaf Latzel eine neue Serie über die drei Johannesbriefe. Nach sieben vorherigen Bibelstunden zum Grundkurs des Glaubens wendet er sich nun den Johannesbriefen zu, beginnend mit dem ersten Kapitel des ersten Johannesbriefes. Die Andacht konzentriert sich auf die ersten Worte "Was von Anfang an war" und entfaltet sechs biblische Assoziationen zum Begriff "Anfang": der Anfang der Schöpfung, der Anfang des Wortes, der Anfang in der Selbstoffenbarung, der Anfang des Evangeliums, der Anfang der Auferstehung und die Unerforschbarkeit des Anfangs. Nach der Andacht werden Einleitungsfragen zum ersten Johannesbrief geklärt: der Autor (der Evangelist Johannes), die Adressaten (die Gemeinde in Ephesus), die Entstehungszeit (etwa 70-100 n.Chr.) und das historische Umfeld (römisches Reich, Hellenismus, Christenverfolgung). Die Auslegung des ersten Kapitels erfolgt durch eine christologische Annäherung, die Jesus in neun Aspekten darstellt: als den Anfang, den Sohn, das Leben, die Wahrheit, den Freudenbringer, den Treuen, den Gerechten, das Wort und den Sündenvergeber. Der zentrale Fokus liegt auf Jesus Christus als dem Ursprung und Zentrum allen Seins und als demjenigen, der durch sein Blut Vergebung der Sünden schenkt.

Main Topics (4)

1. Assoziationen zum Begriff 'Anfang'

  • Der Anfang der Schöpfung - Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde
  • Der Anfang des Wortes - Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott
  • Der Anfang in der Selbstoffenbarung Jesu - Jesus ist das Alpha und Omega
  • Der Anfang des Evangeliums - Die frohe Botschaft beginnt mit dem Neuanfang in Christus
  • Der Anfang der Auferstehung - Jesus ist der Erstling der Auferstehung
  • Die Nichtergründbarkeit des Anfangs - Wir können Gottes Werk nicht vollständig ergründen

2. Einleitungsfragen zum ersten Johannesbrief

  • Der Autor ist der Apostel Johannes, Sohn des Zebedäus
  • Geschrieben an die Gemeinde in Ephesus
  • Entstehungszeit etwa 70-100 n.Chr.
  • Historisches Umfeld: Römisches Reich, Hellenismus, Christenverfolgung unter Nero und Domitian
  • Das Neue Testament war noch nicht kanonisiert

3. Christologische Annäherung an 1. Johannes 1

  • Jesus ist der Anfang - Er ist der Ursprung aller Dinge
  • Jesus ist der Sohn - Im antiken Verständnis bedeutet dies, er ist Gott selbst
  • Jesus ist das Leben - Er schenkt wahres und ewiges Leben
  • Jesus ist die Wahrheit - Im Gegensatz zu zeitbedingten menschlichen Wahrheiten
  • Jesus ist der Freudenbringer - Er schenkt vollkommene Freude
  • Jesus ist der Treue - Jahwe Emet, der treue Gott
  • Jesus ist der Gerechte - Sein Richten ist gerecht
  • Jesus ist das Wort - Das Wort wurde Fleisch
  • Jesus ist der Sündenvergeber - Durch sein Blut macht er uns rein von aller Sünde

4. Licht und Finsternis

  • Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis
  • Wenn wir im Licht wandeln, haben wir Gemeinschaft untereinander
  • Das Blut Jesu macht uns rein von aller Sünde
  • Wer in der Finsternis wandelt, lügt über seine Gemeinschaft mit Gott

Biblical Foundations

Direct Quotes

1. Mose 1,1

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

Johannes 1,1

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort

Offenbarung 1,8

Ich bin das Alpha und das Omega

Offenbarung 22,13

Ich bin das Alpha und das Omega, der erste und der letzte, der Anfang und das Ende

Kolosser 1,18

Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei

Prediger 3,11

Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit. Auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut. Weder Anfang noch Ende

1. Johannes 1,1-10

Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unseren Augen, was wir betrachtet haben und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens. Und das Leben ist erschienen. Wir haben es gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist. Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt. Und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit dem Sohn Jesus Christus. Und das schreiben wir, damit unsere Freude vollkommen sei. Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen. Gott ist Licht und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander und das Blut Jesu seines Sohnes macht uns rein von aller Sünde. Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünde bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns unsere Sünden vergibt und reinigt uns von all unserer Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner und sein Wort ist nicht in uns

Johannes 14,6

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Johannes 11,25

Ich bin die Auferstehung und das Leben

Hebräer 11,3

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist

Römer 4,17

Gott ruft das nicht seiende, dass es sei

Offenbarung 19,11

Ich sah den Himmel aufgetan und siehe ein weißes Pferd und der darauf saß hieß treu und wahrhaftig

Offenbarung 1,5-6

Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr über die Könige auf Erden. Ihm, der uns liebt und erlöst hat von den Sünden mit seinem Blut und uns zu König und Priester gemacht hat vor Gott seinem Vater

Additional references

  • Markus 1,1
  • Johannes 16,24
  • Johannes 8,16
  • Matthäus 7 (Bergpredigt - Haus auf Fels bauen)
  • 1. Korinther 15
  • Johannes 21
  • 2. Samuel (Thronnachfolge Davids)
  • 2. Mose (Passah und Blut an Türpfosten)

Practical Application (6)

  • 1 Am Wort Gottes bleiben: Da Jesus das Wort ist und der Anfang von allem, ist es entscheidend, täglich die Bibel zu lesen und sich mit der Heiligen Schrift auseinanderzusetzen. Nur wer auf dem Fundament des Wortes Gottes baut, hat ein stabiles Lebensfundament.
  • 2 Jesus als den Anfang in allen Lebensbereichen setzen: In Ehe, Familie, Beruf und allen Entscheidungen soll Jesus der Anfang sein. Ohne ihn als Fundament wird alles brüchig. Dies gilt besonders für die Eheschließung - Gläubige sollen Gläubige heiraten.
  • 3 Sünden bekennen und Vergebung in Anspruch nehmen: Wir sollen ehrlich unsere Sünden vor Gott bekennen und nicht behaupten, keine Sünde zu haben. Gott ist treu und gerecht und vergibt uns durch das Blut Jesu alle Schuld, wenn wir sie bekennen.
  • 4 Im Licht wandeln und Gemeinschaft pflegen: Christen sollen im Licht wandeln, wie Jesus im Licht ist. Dies führt zu echter Gemeinschaft untereinander und zur Reinigung durch das Blut Jesu. Nicht in der Finsternis leben und gleichzeitig Gemeinschaft mit Gott beanspruchen.
  • 5 Die Freude in Jesus finden: Wahre, bleibende Freude findet sich nicht in materiellen Dingen oder zeitlichen Erfolgen, sondern allein in Jesus Christus. Diese vollkommene Freude kann uns niemand nehmen.
  • 6 Auf die Treue Gottes vertrauen: In allen Endgültigkeitserfahrungen des Lebens - Niederlagen, Verluste, sogar im Tod - dürfen Christen darauf vertrauen, dass Jesus der Anfang ist und immer wieder Neuanfänge schenkt, weil er treu ist.