St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Samstag Zeuge sein trotz allem
'Schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes' – das schreibt Paulus aus dem Gefängnis. Er fordert Timotheus auf, trotz aller Schwierigkeiten Zeuge für Jesus zu sein.
Ein Zeuge kann nur jemand sein, der etwas wirklich gesehen oder erlebt hat. Wenn du Jesus als lebendigen Herrn erfahren hast, wenn du seine Kraft, Liebe und Besonnenheit kennst, dann kannst du bezeugen: 'Er lebt!' Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders, als davon zu reden. Ein echter Christ, der nicht Zeugnis ablegt, geht innerlich zugrunde.
Paulus schreibt auch: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben' (Römer 1,16). Schämen wir uns nie für Jesus – egal, was andere denken oder wie sie reagieren. Das Schlimmste wäre nicht, von Menschen abgelehnt zu werden, sondern dass Jesus sich einst unser schämt.
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'Schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes' – das schreibt Paulus aus dem Gefängnis. Er fordert Timotheus auf, trotz aller Schwierigkeiten Zeuge für Jesus zu sein. Ein Zeuge kann nur jemand sein, der etwas wirklich gesehen oder erlebt hat. Wenn du Jesus als lebendigen Herrn erfahren hast, wenn du seine Kraft, Liebe und Besonnenheit kennst, dann kannst du bezeugen: 'Er lebt!' Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders, als davon zu reden. Ein echter Christ, der nicht Zeugnis ablegt, geht innerlich zugrunde. Paulus schreibt auch: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben' (Römer 1,16). Schämen wir uns nie für Jesus – egal, was andere denken oder wie sie reagieren. Das Schlimmste wäre nicht, von Menschen abgelehnt zu werden, sondern dass Jesus sich einst unser schämt.
'Schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes' – das schreibt Paulus aus dem Gefängnis. Er fordert Timotheus auf, trotz aller Schwierigkeiten Zeuge für Jesus zu sein. Ein Zeuge kann nur jemand sein, der etwas wirklich gesehen oder erlebt hat. Wenn du Jesus als lebendigen Herrn erfahren hast, wenn du seine Kraft, Liebe und Besonnenheit kennst, dann kannst du bezeugen: 'Er lebt!' Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders, als davon zu reden. Ein echter Christ, der nicht Zeugnis ablegt, geht innerlich zugrunde. Paulus schreibt auch: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben' (Römer 1,16). Schämen wir uns nie für Jesus – egal, was andere denken oder wie sie reagieren. Das Schlimmste wäre nicht, von Menschen abgelehnt zu werden, sondern dass Jesus sich einst unser schämt.
Bitte Gott um Vergebung für Momente des Schweigens und um Mut, in Zukunft treu Zeugnis für Jesus abzulegen.
Gab es eine Situation, in der du dich für Jesus geschämt hast? Was kannst du daraus lernen?
Aufnahme vom 20. September 2026
Letzte Predigt Gottesdienst am 20.09.2026 - Vier Fragen an den Timotheus Text
Sonntag, 20. September 2026 2. Timotheus 1,7-8 Kernaussage Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. In schweren Lebenssituationen dürfen Christen wissen, dass Gott ihnen Kraftzulagen schenkt und sie nicht in Angst leben müssen, sondern mutig Zeugnis für Jesus Christus ablegen können.
In diesem Gottesdienst der St. Martini Gemeinde am 16. Sonntag nach Trinitatis steht das Thema im Mittelpunkt: Kraftzulagen bekommen, wenn der Weg schwer wird. Pastor Olaf Latzel predigt über 2. Timotheus 1,7-8, wo es heißt, dass Gott uns nicht den Geist der Furcht gegeben hat, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Die Predigt untersucht die schwierigen Situationen, in denen sich Paulus (im römischen Gefängnis während der Christenverfolgung unter Nero) und Timotheus (als kranker, junger Gemeindeleiter in Ephesus) befanden, und zeigt auf, wie Gott gerade in dunklen Tälern des Lebens Kraft schenkt.
Die Predigt gliedert sich in vier Fragen an den Text: Was ist die Situation? Was verheißt der Text? Was verbietet der Text? Was fordert der Text? Latzel betont, dass Christen keine Angst haben müssen, weil Jesus den Tod überwunden hat. Stattdessen werden ihnen Kraft, Liebe und Besonnenheit durch den Heiligen Geist geschenkt. Die Gemeinde wird ermutigt, sich des Evangeliums nicht zu schämen und bereit zu sein, für Christus Zeugnis abzulegen, auch wenn dies Leiden bedeuten kann. Der Gottesdienst schließt mit einer Abendmahlsfeier. Weiterlesen
Gottesdienst am 20.09.2026 - Vier Fragen an den Timotheus Text
Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. In schweren Lebenssituationen dürfen Christen wissen, dass Gott ihnen Kraftzulagen schenkt und sie nicht in Angst leben müssen, sondern mutig Zeugnis für Jesus Christus ablegen können.
Hauptthemen (4)
1. Die Situation der Angst und Furcht
- • Paulus schreibt aus schwerer Verfolgungssituation in römischer Gefangenschaft
- • Timotheus ist krank und leitet eine schwierige Gemeinde in Ephesus
- • Christen erleben heute ähnliche Situationen: Krankheit, Einsamkeit, Enttäuschung, Verfolgung
- • Der Widersacher macht Menschen durch Angst gefangen
2. Gottes Verheißungen statt Furcht
- • Gott schenkt Kraft durch Erinnerung an sein Wirken, durch Gemeinschaft und durch sein Wort
- • Gott schenkt Liebe, die Furcht vertreibt und Mut gibt
- • Gott schenkt Besonnenheit - nicht durch eigene Anstrengung, sondern als Gabe des Heiligen Geistes
- • Diese Gaben empfangen wir durch Bitten um den Heiligen Geist
3. Das Verbot der Angst
- • Furcht und Feigheit gehören nicht in das Leben eines Christen
- • Angst kommt vom Teufel, nicht von Gott
- • Je mehr Gottesfurcht, desto weniger Weltangst
- • Christen müssen Angst aus ihrem Leben entfernen, weil Jesus bereits den Sieg errungen hat
4. Die Forderung zum Zeugnis
- • Christen sollen sich nicht des Evangeliums schämen
- • Zeugnis ablegen für Jesus Christus ist Pflicht, unabhängig von den Umständen
- • Leidensbereitschaft gehört zur Nachfolge
- • Wer sich Jesu schämt, dessen wird sich Jesus auch schämen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes.
Gott steht auf, so werden seine Feinde zerstreut... Gelobet sei der Herr täglich. Gott legt uns seine Last auf, aber er hilft uns auch... Er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobet sei Gott.
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmer mehr sterben.
Wenn ihr nun, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben, denen, die ihn bitten?
Weitere Referenzen
- → 2. Timotheus 1,10
- → Römer 1,16-17
- → Lukas 9
- → Apostelgeschichte 16
- → Jesaja
- → Psalmen (verschiedene)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Bitte Gott um seinen Heiligen Geist: In schwierigen Situationen sollen wir nicht versuchen, selbst Kraft zu erzeugen, sondern Gott um seinen Geist bitten, der uns Kraft, Liebe und Besonnenheit schenkt.
- 2 Pflege die Gemeinschaft mit anderen Christen: Wir brauchen die Gemeinschaft mit Geschwistern, um im Glauben Kraft zu schöpfen. Alleine können wir es nicht schaffen - wie ein Holzscheit aus dem Feuer erlischt.
- 3 Halte fest am Wort Gottes: Durch das Festhalten an Gottes Wort und Predigt wachsen uns neue Kraftzulagen zu, unabhängig davon, was die Welt sagt.
- 4 Verbanne Angst aus deinem Leben: Erkenne, dass Angst nicht in dein Leben als Christ gehört. Wenn Angst auftritt, muss sie bewusst herausgeworfen und durch Vertrauen auf Jesus ersetzt werden.
- 5 Schäme dich niemals des Evangeliums: Lege mutig Zeugnis für Jesus Christus ab, unabhängig von möglichen negativen Konsequenzen in Beruf, Schule oder Familie. Sich Jesu zu schämen ist schlimmer als jede irdische Verfolgung.