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Erlöserkirche Wolfsburg

Königsberger Str. 9, 38440 Wolfsburg

Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.

Täglicher Impuls
Freitag

Der eine Mensch, der Gott wichtig ist

Auf einer staubigen, öden Straße begegnete Philippus dem äthiopischen Finanzverwalter. Dieser Mann las gerade Jesaja 53, verstand aber nicht, dass es um Jesus ging. Philippus erklärte ihm das Evangelium, und der Mann öffnete sein Herz für Jesus und ließ sich sofort taufen. Jetzt verstand Philippus vielleicht die göttliche Logik: All die Umwege, das Vertrieben-werden, die Brüche – alles für diesen einen Menschen, der Gott so wichtig war. Für diesen einen Menschen hätte es sich schon gelohnt. Doch Gott sah weiter: Äthiopien wurde eines der ältesten christlichen Länder der Welt, weil dieser Mann das Evangelium nach Hause brachte. Gott tut durch dich vielleicht Dinge, von denen du nicht einmal zu träumen wagst. Du siehst nur den einen Menschen vor dir, aber Gott sieht die Kreise, die sich ausbreiten wie ein Stein im Wasser. Vertraue darauf, dass Gott schon vor dir da ist und alles vorbereitet hat.

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Auf einer staubigen, öden Straße begegnete Philippus dem äthiopischen Finanzverwalter. Dieser Mann las gerade Jesaja 53, verstand aber nicht, dass es um Jesus ging. Philippus erklärte ihm das Evangelium, und der Mann öffnete sein Herz für Jesus und ließ sich sofort taufen. Jetzt verstand Philippus vielleicht die göttliche Logik: All die Umwege, das Vertrieben-werden, die Brüche – alles für diesen einen Menschen, der Gott so wichtig war. Für diesen einen Menschen hätte es sich schon gelohnt. Doch Gott sah weiter: Äthiopien wurde eines der ältesten christlichen Länder der Welt, weil dieser Mann das Evangelium nach Hause brachte. Gott tut durch dich vielleicht Dinge, von denen du nicht einmal zu träumen wagst. Du siehst nur den einen Menschen vor dir, aber Gott sieht die Kreise, die sich ausbreiten wie ein Stein im Wasser. Vertraue darauf, dass Gott schon vor dir da ist und alles vorbereitet hat.

Apostelgeschichte 8,26-39
Gebet

Bitte Gott um offene Augen für die Menschen, denen er dich begegnen lassen möchte, und um Mut, das Evangelium zu teilen.

Herausforderung

Für welchen 'einen Menschen' könnte Gott mich heute an einen bestimmten Ort oder in eine bestimmte Situation geführt haben?

Aufnahme vom 6. Mai 2025

Predigt

Warum verurteilst du mich? | 04.05.2025 | Erlöserkirche Wolfsburg

Dienstag, 6. Mai 2025
Eine Predigt über die biblische Geschichte der Ehebrecherin aus Johannes 8, Verse 1-11. Der Prediger analysiert die Geschichte kritisch und hinterfragt die Ungerechtigkeit, dass nur die Frau vorgeführt wird, während der Mann ungeschoren davonkommt. Es wird deutlich gemacht, dass dies ein System der Unterdrückung von Frauen widerspiegelt, dem Jesus sich entgegenstellt. Die Predigt beleuchtet verschiedene Aspekte: das Vorgeführtwerden und die Scham, die sowohl die Frau als auch Jesus erleben sollten, die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer, und Jesu radikale Antwort "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Der Prediger betont, dass Jesus nicht beschämen will, sondern retten. Die Geschichte endet mit der Würdigung der Frau durch Jesus, der ihr ihre Selbstbestimmung zurückgibt mit den Worten "Sündige fortan nicht mehr". Die Botschaft ist klar: Wir sollen einander nicht richten oder beschämen, sondern mit Liebe begegnen, auch wenn Sünde weiterhin Sünde bleibt.
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Eine Predigt über die biblische Geschichte der Ehebrecherin aus Johannes 8, Verse 1-11. Der Prediger analysiert die Geschichte kritisch und hinterfragt die Ungerechtigkeit, dass nur die Frau vorgeführt wird, während der Mann ungeschoren davonkommt. Es wird deutlich gemacht, dass dies ein System der Unterdrückung von Frauen widerspiegelt, dem Jesus sich entgegenstellt. Die Predigt beleuchtet verschiedene Aspekte: das Vorgeführtwerden und die Scham, die sowohl die Frau als auch Jesus erleben sollten, die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer, und Jesu radikale Antwort "Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Der Prediger betont, dass Jesus nicht beschämen will, sondern retten. Die Geschichte endet mit der Würdigung der Frau durch Jesus, der ihr ihre Selbstbestimmung zurückgibt mit den Worten "Sündige fortan nicht mehr". Die Botschaft ist klar: Wir sollen einander nicht richten oder beschämen, sondern mit Liebe begegnen, auch wenn Sünde weiterhin Sünde bleibt.