St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Sonntag Loben in der Dunkelheit
Paulus und Silas lagen im Gefängnis von Philippi – geschlagen, ausgepeitscht, im Dreck, umgeben von Ratten. Was taten sie um Mitternacht? Sie lobten Gott und sangen ihm Lieder. Das ist die Kraft des Evangeliums: selbst in tiefster Dunkelheit Zeuge zu sein und Gott die Ehre zu geben.
Das ist kein oberflächlicher Optimismus, sondern tiefe Überzeugung: Jesus lebt, er hat gesiegt, das Happy End kommt! Diese Gewissheit verwandelt unseren Blick auf alle Umstände. Martin Luther ließ sich in Krisenzeiten von seiner Frau Katharina daran erinnern: 'Er lebt!' – diese beiden Worte über seiner Tür wurden ihm zur Kraftquelle.
Auch wir dürfen in schweren Zeiten nicht auf die Umstände starren, sondern auf Jesus schauen. Er gibt uns alles, was wir brauchen: Kraft für jeden Tag, Liebe, die Furcht vertreibt, und Besonnenheit, um richtig zu leben. Geh mutig voran mit Jesus – er ist bei dir bis in die Ewigkeit!
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Paulus und Silas lagen im Gefängnis von Philippi – geschlagen, ausgepeitscht, im Dreck, umgeben von Ratten. Was taten sie um Mitternacht? Sie lobten Gott und sangen ihm Lieder. Das ist die Kraft des Evangeliums: selbst in tiefster Dunkelheit Zeuge zu sein und Gott die Ehre zu geben. Das ist kein oberflächlicher Optimismus, sondern tiefe Überzeugung: Jesus lebt, er hat gesiegt, das Happy End kommt! Diese Gewissheit verwandelt unseren Blick auf alle Umstände. Martin Luther ließ sich in Krisenzeiten von seiner Frau Katharina daran erinnern: 'Er lebt!' – diese beiden Worte über seiner Tür wurden ihm zur Kraftquelle. Auch wir dürfen in schweren Zeiten nicht auf die Umstände starren, sondern auf Jesus schauen. Er gibt uns alles, was wir brauchen: Kraft für jeden Tag, Liebe, die Furcht vertreibt, und Besonnenheit, um richtig zu leben. Geh mutig voran mit Jesus – er ist bei dir bis in die Ewigkeit!
Paulus und Silas lagen im Gefängnis von Philippi – geschlagen, ausgepeitscht, im Dreck, umgeben von Ratten. Was taten sie um Mitternacht? Sie lobten Gott und sangen ihm Lieder. Das ist die Kraft des Evangeliums: selbst in tiefster Dunkelheit Zeuge zu sein und Gott die Ehre zu geben. Das ist kein oberflächlicher Optimismus, sondern tiefe Überzeugung: Jesus lebt, er hat gesiegt, das Happy End kommt! Diese Gewissheit verwandelt unseren Blick auf alle Umstände. Martin Luther ließ sich in Krisenzeiten von seiner Frau Katharina daran erinnern: 'Er lebt!' – diese beiden Worte über seiner Tür wurden ihm zur Kraftquelle. Auch wir dürfen in schweren Zeiten nicht auf die Umstände starren, sondern auf Jesus schauen. Er gibt uns alles, was wir brauchen: Kraft für jeden Tag, Liebe, die Furcht vertreibt, und Besonnenheit, um richtig zu leben. Geh mutig voran mit Jesus – er ist bei dir bis in die Ewigkeit!
Danke Gott für seinen Sieg über Tod und Angst und bitte ihn, dass du in der kommenden Woche mutig im Glauben vorangehen kannst.
Wie kannst du diese Woche ganz praktisch Gott loben, auch wenn die Umstände schwierig sind?
Predigt Gottesdienst am 30.08.2026 - Eine Wort Gottes Besinnung
Sonntag, 30. August 2026 Psalm 119,103-116 Kernaussage Die zentrale Botschaft dieser Predigt ist 'Sola Scriptura' - allein die Schrift. Das Wort Gottes ist lebendiger und mächtiger als alles andere und muss das Zentrum unseres Lebens und unserer Gemeinde sein. Wir dürfen es niemals vernachlässigen, sondern müssen darin bleiben, ihm dienen und erleben, wie es sich mit seiner eigenen Kraft ausbreitet.
Der Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis behandelt ausführlich die zentrale Bedeutung des Wortes Gottes für das christliche Leben. Pastor Latzel predigt über Apostelgeschichte 6,1-7 und betont das reformatorische Prinzip 'Sola Scriptura' - allein die Schrift. Er beschreibt seine persönliche Besinnung über diesen Text, bei der ihm neu bewusst wurde, wie sehr es im Kern um das Wort Gottes geht. Im Gottesdienst wird außerdem Bruder Krisch getauft und zwei Ehepaare feiern ihr 35- bzw. 50-jähriges Ehejubiläum.
Die Predigt entfaltet vier Hauptpunkte: erstens die Vernachlässigung des Wortes Gottes durch andere Prioritäten oder Ungehorsam; zweitens das Bleiben im Wort durch tägliche Bibellese und Nachsinnen; drittens das Dienen des Wortes durch Verkündigung und Verteidigung der biblischen Wahrheit; und viertens die Selbstdurchsetzungskraft des Wortes, das sich aus eigener Macht ausbreitet. Pastor Latzel appelliert eindringlich an die Gemeinde, das Wort Gottes zum absoluten Zentrum ihres Lebens zu machen, täglich zwei Kapitel zu lesen und treu danach zu handeln, selbst wenn dies Leiden bedeutet. Weiterlesen
Gottesdienst am 30.08.2026 - Eine Wort Gottes Besinnung
Die zentrale Botschaft dieser Predigt ist 'Sola Scriptura' - allein die Schrift. Das Wort Gottes ist lebendiger und mächtiger als alles andere und muss das Zentrum unseres Lebens und unserer Gemeinde sein. Wir dürfen es niemals vernachlässigen, sondern müssen darin bleiben, ihm dienen und erleben, wie es sich mit seiner eigenen Kraft ausbreitet.
Hauptthemen (4)
1. Die Vernachlässigung des Wortes Gottes
- • Man vernachlässigt das Wort, indem man anderes wichtiger sein lässt als das Wort selbst
- • Man vernachlässigt es, indem man es nicht liest und hört
- • Man vernachlässigt es, indem man Hörer aber nicht Täter des Wortes ist
- • Man vernachlässigt es, indem man das Wort durch eigene Ideologien und Meinungen ersetzt oder ergänzt
- • Man vernachlässigt es, indem man unbequeme Aussagen übergeht
2. Das Bleiben im Wort Gottes
- • Im Wort bleiben bedeutet, in Christus zu bleiben
- • Wenn wir im Wort bleiben, wächst unser Glaube
- • Im Wort bleiben schenkt ewiges Leben
- • Im Wort bleiben führt zu vollmächtigerem Gebet
- • Im Wort bleiben schützt gegen Sünde
- • Im Wort bleiben bedeutet glücklich zu sein (selig)
- • Praktisch bleiben wir im Wort durch tägliches Lesen (zwei Kapitel: eins AT, eins NT), Nachdenken, Auswendiglernen, danach Handeln und darüber Reden
3. Das Dienen des Wortes Gottes
- • Wir sollen das Wort verkündigen und weitersagen
- • Wir sollen das Wort Gottes nicht verfälschen
- • Wir sollen bereit sein, das Wort zu verteidigen
- • Wir sollen bereit sein, für das Wort zu leiden
- • Der Taufbefehl gilt allen: Geht hin, macht zu Jüngern, lehrt sie
4. Das Ausbreiten des Wortes Gottes
- • Das Wort Gottes hat eine Selbstdurchsetzungskraft
- • Das Wort ist lebendig und kräftig, schärfer als jedes zweischneidige Schwert
- • Das Wort breitet sich selbst aus - es braucht uns nicht, aber wir dürfen ihm dienen
- • Das Wort kann durch nichts zerstört werden
- • Erweckungsbewegungen zeigen die Kraft des sich ausbreitenden Wortes
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Dein Wort ist meine Munde süßer als Honig. Dein Wort macht mich klug und darum hasse ich alle falschen Wege. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Ich schwöre und will es halten. Die Ordnungen deiner Gerechtigkeit will ich bewahren. Ich bin sehr gedemütigt. Herr, erquicke mich nach deinem Wort. Lass dir gefallen, Herr, das Opfer meines Mundes und lehre mich deine Ordnungen. Mein Leben ist immer in Gefahr, aber dein Gesetz vergesse ich nicht. Die Gottlosen legen mir Schlingen, ich aber irre nicht ab von deinen Befehlen. Deine Mahnungen sind mein ewiges Erbe, denn sie sind meines Herzens Wonne. Ich neige mein Herz zu tun deine Gebote immer und ewiglich. Ich hasse die Wankelmütigen und ich liebe dein Gesetz. Du bist mein Schutz und mein Schild. Ich hoffe auf dein Wort. Weichet von mir, ihr Übeltäter. Ich will mich halten an die Gebote meines Gottes. Erhalte mich durch dein Wort, das ich lebe und lass mich nicht zu Schanden werden in meiner Hoffnung.
Es begab sich aber, als die Menge zu Jesus drängte, um das Wort Gottes zu hören. Da stand er am See Genezareth und sah zwei Boote am Ufer liegen. Die Fische aber waren ausgestiegen und sie wuschen ihre Netze. Da stieg er in eins der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und er lehrte die Menge vom Boot aus. Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon, fahre hinaus, wo es tief ist und werft eure Netze zum Fang aus. Und Simon antwortete und sprach, Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und haben nichts gefangen. Aber auf dein Wort will ich neu die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. Und sie winkten ihren Gefährten, die in dem anderen Boot waren, sie sollten kommen, um mit ihnen zu ziehen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sandten. Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach, Herr, geh weg von mir, ich bin ein sündiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten. Ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zerbedeos, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon, fürchte dich nicht, von nun an wirst du Menschen fangen. Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.
In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung. Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen, es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen. Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben. Und die Rede gefiel der ganzen Menge gut und sie wählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nicanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, den Judengenossen aus Antiochia. Diese Männer stellten sie vor die Apostel, die beteten und legten die Hände auf sie. Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger wurde sehr groß in Jerusalem. Es wurden auch viele Priester dem Glauben gehorsam.
So spricht der Herr zu Ihnen, fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist du unruhig in mir? Haare auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichtshilfe und mein Gott ist.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 28 (Taufbefehl)
- → Markus 16 (Taufbefehl)
- → Matthäus 4,4
- → Johannes 8
- → 1. Johannes 2
- → Psalm 119,11
- → Johannes 5
- → Johannes 15
- → Jakobus (über Hörer und Täter des Wortes)
- → 2. Timotheus
- → 2. Korinther
- → Hebräer 4
- → Jeremia 20,9
- → Psalm 1
- → Bergpredigt (Matthäus 7)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Täglich in der Bibel lesen: Jeden Tag zwei Kapitel lesen: ein Kapitel aus dem Alten Testament und ein Kapitel aus dem Neuen Testament. Dies ist die Grundlage für geistliches Wachstum und Leben.
- 2 Über das Wort nachsinnen: Nicht nur lesen, sondern vor dem Lesen beten, dass Gott spricht, dann lesen und anschließend über das Gelesene nachdenken. Wichtige Texte auswendig lernen und sich diese immer wieder vorsagen.
- 3 Das Wort tun, nicht nur hören: Nach dem gehörten und gelesenen Wort handeln, auch wenn es unbequem ist. Täter des Wortes werden, nicht nur Hörer, die sich selbst betrügen.
- 4 Das Wort weitersagen: Von Jesus Christus erzählen - in der Familie, Nachbarschaft, Schule, am Arbeitsplatz. Anderen Menschen vom Herrn und Heiland berichten, wie es der Taufbefehl aufträgt.
- 5 Das Wort verteidigen: Bereit sein, für die Wahrheit des Wortes Gottes einzustehen, auch wenn es Leiden bedeutet. Gegen Verfälschungen des Wortes aufstehen und die vier Soli (Solus Christus, Sola Fide, Sola Gratia, Sola Scriptura) verteidigen.